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Afrikanisches Löwenohr, Großblättriges Löwenohr (Leonotis Leonurus) oder auch Wild Dagga/Wilder Hanf ist ein Gewächs mit psychoaktiven Inhaltsstoffen, das zur Familie der Lippenblütler gehört. Es wächst hauptsächlich in mediteranen und subtropischen Gegenden wie beispielsweise Teilen der USA, Südafrika und Australien.

Es wurde und wird bei den naturverbundenen KhoiKhoi Völkern in Südafrika als Medizin und berauschende Droge verwendet.

Heutzutage kann es in Online Shops als ethnobotanische Pflanze oder im Gartenbedarf in Form von Samen gekauft werden. In einigen Smartshops gibt es auch Wild Dagga Extrakte.

Konsum Bearbeiten

Es wird geraucht und eignet sich sehr gut für Kräuter-Mischungen.

Inhaltsstoffe Bearbeiten

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Leonurin

Der Hauptwirkstoff im afrikanischen Löwenohr ist das Leonurin, welches auch noch in weiteren Pflanzen der Löwenohr Gattung vorkommt. Es wurde bereits künstlich nachsynthetisiert und ist bewiesenermaßen wirksam.

Außerdem ist in der Pflanze noch Cumarin enthalten welches blutverdünnend und in höheren Dosierungen schädlich wirkt.

Die restlichen Inhaltsstoffe (z.B. Marrubiin, Arginin, Rutin, Bitterstoffe) sind nicht psychoaktiv.

Wirkung Bearbeiten

Einige Konsumenten beschreiben eine Wirkung ähnlich der des Cannabis, dieser Vergleich ist aber umstritten und die meisten Berichte deuten auf eine deutlich mildere Intensivität hin.

Einig ist man sich, dass das Leonurin beruhigend und sedierend wirkt. Bei manchen löst es auch Euphorie, Benommenheit und visuelle Veränderungen aus.

Dosis und Applikationsform Bearbeiten

Afrikanisches Löwenohr kann geraucht (/vaporisiert) und oral aufgenommen werden. Eine genaue Dosisangabe ist nicht zu finden, da der Wirkstoffgrad jeder Pflanze schwankt. Wird es durch die Bong oder in einem Joint geraucht, sollte der Topf oder das Zigarettenpapier ordentlich voll gemacht werden. Das entspricht in etwa 0,4-2g getrocknetem Material. Bei oraler Aufnahme ist noch etwas höher zu dosieren, man kann sich zum Beispiel einen Tee aus 5g der Blüten machen. Es kann auch gekaut werden.

Bei 150°C-175°C verdampfen die Wirkstoffe im Vaporizer.

Extrakte sind vorsichtiger und niedriger zu dosieren.

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