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Als Dosis-Eskalation wird bezeichnet, wenn Drogenkonsumenten aufgrund von Toleranz-Entwicklung die Dosis kontinuierlich erhöhen um auf den selben Rausch-Niveau zu bleiben und so in eine sich immer weiter verstärkende körperliche Abhängigkeit hinein rutschen. Ein solches Verhalten ist auf Dauer nicht durchzuhalten und endet deswegen oft katastrophal.

Mit einer gesteigerten Wirkdosis verkürzt sich meist auch die Wirkzeit, so das die Konsumenten nicht nur mehr sondern auch öfter konsumieren müssen. Dem liegt zugrunde, dass der Abbau der meisten Drogen durch Enzyme katalysiert wird und sich deshalb für die typischen geringen Konzentrationen wie eine chemischen Reaktion zweiter Ordnung verhält. Der Abbau folgt also einem Halbwertzeit-Prozess.

Oft erfolgt auch ein Wechsel zu Applikationswegen, welche eine höhere Biologische Verfügbarkeit haben, insbesondere von oralem oder inhalativen Konsum hin zu nasalem und letztendlich intravenösen Konsum. Hierdurch lässt sich die nominelle Dosis Zeitweise sogar deutlich verringern, wobei die in den Körper aufgenommene Wirkstoffmenge natürlich weiter steigt.

Da der Konsument einer immer größeren Menge seiner Droge bedarf muss er auch einen immer größeren Aufwand treiben um diese zu beschaffen (z.B. durch Beschaffungskriminalität, Drogenprostitution, Ärztehopping). Hierdurch werden andere Pflichten zunehmend vernachlässigt. Letztendlich wird der Konsument irgendwann an eine Grenze stoßen, an der er nicht mehr Drogen beschaffen kann, so dass er durch die Toleranz nicht mehr die gewünschte Rauscherfahrung erreichen kann und gleichzeitig weiter konsumieren muss um nicht ins Abstinenzsyndrom abzurutschen. Hierbei kann es auch leicht zu Engpässen kommen, in denen der Konsument einen unfreiwilligen Entzug durchmacht. Um dies zu vermeiden sollte ein Konsument einen kontrollierten Entzug durchführen oder es erst gar nicht bis zu einer Toleranz-Entwicklung kommen lassen.

siehe auchBearbeiten

Drogenkarriere
Erstkonsum
Einstiegsdrogen-Hypothese
"Anfixen"
Honeymoon-Phase
Toleranzentwicklung
Dosiseskalation
Abhängigkeitsentwicklung
Polytoxikomanie
Entzug
Therapie
Rückfall
Drehtür-Effekt
Entwöhnung
Kontrollierter Konsum
Abstinenz
Ageing-Out
Rausch
Einflussfaktoren
Droge Dosis Körper Set Setting
Wirkstoff
Zubereitung
Upper
Downer
Halluzinogen
Testdosis
Wirkdosis
Überdosis
Toxische Dosis
Letale Dosis
Nachdosieren‏‎
Herantasten‏‎
Dosierung nach Gefühl
Dosiseskalation
Toleranz
Kreuztoleranz
Reverse Toleranz
Unverträglichkeit
Vorerkrankungen
Erwartungshaltung
Positives Denken
Konsumraum
Tripsitter
Triptoy
Musik
Peer-Group
Party
Rauschverlauf
Motivation Vorbereitung Anfluten
Invasion
Rauschniveau Abfluten
Elemination
Nachwirkungen
Neugier
Entspannung
Enthemmung
Frust
Selbstmedikation
Craving
Set
Setting
Beschaffung
Flash
Aufdosieren/Herantasten
Nachdosieren Afterglow
Metabolisierung
Ausscheidung
Kater
Erschöpfung
Schlafmangel
Applikationswege
Oral Inhalation
Trinken Essen Schlucken Rauchen Dampfen
Tee Kapseln
Tabletten
Zigarette
Pfeife
Bong
Shisha
Vaporisator‏‎
E-Zigarette
Smoke Bubble
Folie-Rauchen
Injektion nasal weitere
intravenös intramuskular subkutan Schnupfröhrchen‏‎ buccal
sublingual‏‎
transdermal
rektal
vaginal
Spritze
Kanüle
Wirkungen
Körper Verhalten Körpergefühl Emotional Wahrnehmung
Muskelrelaxation
Vasokonstriktion
diuretisch
Enthemmung
Laberflash
Schlafeinleitung
Bewusstlosigkeit
Aggressivität
Body load
Wachheit‏‎
Müdigkeit
Schmerzstillung
Appetithemmung
Appetitanregung
Euphorie
Scheintiefe
Empathie
Angstlösung
Beruhigung
CEVs
(Pseudo-)Halluzinationen
Maschinenelfen
Optics
K-Hole
Synästhesie
Visionen
Breakthrough‏‎
Traumerzeugung
Nebenwirkungen
Körper Kontrollverlust Nachwirkungen Abhängigkeit
Übelkeit und Erbrechen, Schlaflosigkeit‏‎, Appetitlosigkeit‏‎, Heißhunger, Müdigkeit/Mattigkeit, Antriebslosigkeit‏‎, Derealisation‏‎, Depersonalisation‏‎, Kopfschmerzen Mydriasis‏‎, Mundtrockenheit‏‎, Schwitzen Ataxie, Sprachstörungen‏‎, Schwindel, Benommenheit‏‎, Verwirrung, Filmriss/Blackout‏‎, Reizüberflutung‏‎, Tremor‏‎, Krampf, Gleichgewichtstörungen‏‎ Kater
Rebound
Abstinenzsyndrom
Craving
Affe
Gefahren
Psychische Krise Lebensgefahr
Abhängigkeit
Bewusstlosigkeit
Dehydrierung
Delirium
Kontrollverlust
Bluthochdurck
Tachykardie
Angst
Horrortrip
Drogenpsychose
Paranoia
Wahn
Herzstillstand
Atemdepression/Atemstillstand
Ersticken
Schock
Hyperthermie
Hypothermie
Abstinenzsyndrom
Begleitumstände
Konsummuster, SaferUse, Entzug, Abstinenz, Kontrollierter Konsum, Ausschleichen‏‎, Runterreden‏‎, Drug holidays, Drogenkarriere

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