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Es findet oft eine Unterscheidung zwischen gefährlichen harten und harmloseren weichen Drogen statt.

Die Zuordnung einer Droge in eine der beiden Kategorien kann variieren, je nach den Ansichten dessen, der die Zuordnung vornimmt. Entsprechend wird auch eine generelle Unterscheidung zwischen hart und weich kritisiert, da sie verharmlose bzw. dramatisiere.

Kriterien für die Härte von Drogen Bearbeiten

Merkmale, die die Gefährlichkeit einer Droge ausmachen, sind:

  • Abhängigkeitspotential
    • körperliches Abhängigkeitspotential
    • psychologisches Abhängigkeitspotential
  • Stärke und Kontrollierbarkeit des Rauschzustands
  • körperliche wie geistige Schädlichkeit
    • Akute Schädlichkeit
    • Langfristige Schädlichkeit
  • Verhältnis zwischen Wirk- und Letal-Dosis
  • Dosierbarkeit
  • Verunreinigungen von Drogen, etwa mit Streckmitteln

Zum Teil werden auch Drogen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, generell als harte Drogen betrachtet. Bei einigen Drogen ist aber die Sinnhaftigkeit der Kriminalisierung umstritten. So wird etwa Cannabis oft als weniger gefährliche Droge eingeschätzt als Ethanol und entsprechend die Legalisierung gefordert. Oftmals wird die Ansicht vertreten, dass die die Gesetzgebung generell dazu tendiert jede Droge zu verbieten, welche nicht traditionell etabliert ist. So werden etwa sogenannte Legal Highs oft generell unter das Arzneimittelgesetz gestellt, ohne dass eine wirkliche Bewertung der Gefährlichkeit stattfindet.

Auch der Wirkstoffgehalt wird manchmal als Kriterium herangezogen. So sollen etwa Bier und Wein weiche Drogen seien, während Branntweine harte Drogen sind. Eine solche Einteilung vernachlässigt allerdings, dass der Konsument letztendlich selbst die Dosierung bestimmt, in dem er die Konsummenge festlegt.

Starke Nebenwirkungen einer Droge können sich manchmal positiv auf die Gesamtbewertung ihrer Härte auswirken, denn eine schlechte Drogenerfahrung, welche die meisten Konsumenten auf keinen Fall wiederholen wollen, spiegelt sich in einem geringen Abhängigkeitspotential wieder und hat entsprechend auch geringere Langzeitfolgen.

Harte Konsummuster statt harter DrogenBearbeiten

Oftmals ist der Unterschied der Konsumform wesentlicher als der der Droge. Beispielsweise ist die Wirkung eines Feierabendbiers wesentlich zu Unterscheiden von der des Komasaufens.

Entsprechend ließen sich eher harte und weiche Konsummuster unterscheiden. Harte Konsummuster zeichnet sich insbesondere durch unkontrollierten, exzessiven Konsum aus, der häufig solange anhält bis die negative Wirkungen überwiegen, darüber hinaus auch Mischkonsum und der Konsum von unreinen und/oder gestreckten billigen Drogen.

BeispieleBearbeiten

weiche Drogen

Grenzbereich

harte Drogen

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