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Als Konsummuster bezeichnet die Gesamtheit aus der Häufigkeit, der Art und den Umständen des Drogenkonsums durch einen Konsumenten.

GliederungBearbeiten

KonsumhäufigkeitBearbeiten

Gelegenheitskonsum
Konsum findet nur ab und zu statt, wenn sich die Gelegenheit ergibt oder es als passend scheint.

Eine Unterform hiervon kann der Schnorrer-Konsum sein, bei dem nur konsumiert wird, wenn man kostenfrei zugriff auf diese erhält.

Gewohnheitskonsum
Der Konsum findet regelmäßig zu bestimmten Zeiten oder unter bestimmten Umständen statt, z.B. im Rahmen von Feierabend-Konsum.

Gewohnheitskonsum kann zu psychologischen Abhängigkeiten führen, welche z.T. Kontext-bestimmt sind. (z.B. "Ich kann ohne Alkohol nicht feiern.", "Ich kann ohne Kaffee nicht arbeiten.", "Ich kann ohne Beruhigungsmittel nicht einschlafen")

Quartalskonsum
Phasen von exzessivem Konsum wechseln sich mit Phasen von geringen Konsum oder sogar völliger Abstinenz ab.

Pegelkonsum, Spiegelkonsum, Dauerkonsum
Die Droge wird regelmäßig konsumiert um eine kontinuierliche Wirkung zu haben ("den Pegel/Spiegel halten"). Pegelkonsum kann riskant sein, da der Körper keine Erholungsphasen hat, sich leicht eine Toleranz entwickelt und eine körperliche Abhängigkeit entstehen kann bzw. Pegelkonsum in der Regel das typische Anzeichen der körperlichen Abhängigkeit ist.

Durch die Toleranzentwicklung kann es zur Dosis-Eskalation kommen, d.h. die Dosis muss immer weiter gesteigert werden um das selbe Wirkungsniveau zu erreichen.

Pegelkonsum ist die übliche Konsumform der meisten Medikamente.

KonsumintensitätBearbeiten

Die Konsumintensität wird im wesentlichen durch die konsumierte Dosis bestimmt.

Genuss-Konsum
Eine bestimmte Dosis wird konsumiert und der Konsument konzentriert seine Wahrnehmung auf die Wirkungen.

Exzessiver Konsum
Es wird viel und unkontrolliert Konsumiert. Konsum wird fortgesetzt bis die negativen Wirkungen die positiven Überwiegen.

Typischer Anfängerfehler bei Ethanol-Konsum ist etwa unkontrolliert, hochprozentige Spirituosen in kurzer Zeit zu konsumieren. Durch die verzögerte Aufnahme des Wirkstoff schießt man hierbei leicht über das Wirkoptimum hinaus.

Flatlining
Lebensgefährlicher exzessiver Konsum.

Der Begriff leitet sich vom Kardiogramm, also der Aufzeichnung der Herzaktivität, ab. Ein Herzstillstand erscheint hierbei als durchgängige Linie (Flatline).

KonsumumständeBearbeiten

Feierabend-Konsum
Konsum von meistens Downern findet zum Feierabend statt, um sich zu leichter entspannen zu können.

Feiertags-Konsum
Konsum findet nur zu seltenen Anlässen statt, etwa Geburts- und Hochzeits-Tagen, Weihnachten oder Silvester.

Ritueller Konsum
Der Konsum findet im Rahmen religiös-spiritueller Rituale statt, etwa Messwein zur christlichen Messe.

Frustkonsum
Drogen werden konsumiert um akute negative Gefühle zu unterdrücken. Diese Konsumform ist gefährlich wenn alltägliche negative Gefühle zur Konsummotivation werden.

Frustkonsum kann auch in selbstzerstörerischen exzessiven Konsum ausarten.

Risikokonsum
Konsum der mit besonderen Risiken verbunden ist.

Risiken können etwa sein

  • Konsum von Drogen aus unsicheren Quellen (z.B. Straßendrogen)
  • Konsum von unbekannten Drogen (z.B. Legal Highs)
  • Konsum mit Infektionsgefahr (z.B. Nadeln teilen, Schnupfröhrchen teilen)
  • exzessiver lebensgefährlicher Konsum (Flatlining)

Konsum mehrerer DrogenBearbeiten

Probierkonsum, Experimentierkonsum
Der Konsument probiert mit zeitlichem Abstand verschiedene Drogen aus.

Hierbei spielt oftmals Erfahrungshunger(auch Novelty Seeking genannt) eine Rolle, also der Drang neue Erfahrungen machen zu wollen.

Morgens Upper, Abends Downer.
Morgens bzw. zur Arbeitszeits werden Upper konsumiert um Leistungsfähig zu sein, Abends bzw. zum Feierabend oder zur Schlafzeit werden Downer konsumiert um sich entspannen zu können.

Mischkonsum
Mischkonsum bezeichnet die gleichzeitige Einnahme von Drogen, so dass sich ihre Wirkzeit überlagert. Mischkonsum findet häufig statt, um den Rausch zu modellieren, negative Effekte abzuschwächen und positive Effekte zu verstärken.

Durch Mischkonsum wird der Körper oft stärker belastet als durch eine einzelne Droge und es kann zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen.

Polytoxikomanie
Der Konsument nimmt über eine längere Zeit viele verschiedene Drogen zu sich.

Polytoxikomanie kann als eine generelle "Abhängigkeit von Drogen" verstanden werden, ohne das eine spezielle "Abhängigkeit von einer Droge" (bzw. einer Wirkstoffgruppe) vorliegen muss.

Mehrfachabhängigkeit
Abhängigkeit von mehreren Drogen bzw. Wirkstoffgruppen.

siehe auchBearbeiten

Rausch
Einflussfaktoren
Droge Dosis Körper Set Setting
Wirkstoff
Zubereitung
Upper
Downer
Halluzinogen
Testdosis
Wirkdosis
Überdosis
Toxische Dosis
Letale Dosis
Nachdosieren‏‎
Herantasten‏‎
Dosierung nach Gefühl
Dosiseskalation
Toleranz
Kreuztoleranz
Reverse Toleranz
Unverträglichkeit
Vorerkrankungen
Erwartungshaltung
Positives Denken
Konsumraum
Tripsitter
Triptoy
Musik
Peer-Group
Party
Rauschverlauf
Motivation Vorbereitung Anfluten
Invasion
Rauschniveau Abfluten
Elemination
Nachwirkungen
Neugier
Entspannung
Enthemmung
Frust
Therapie
Selbstmedikation
Craving
Set
Setting
Beschaffung
Flash
Aufdosieren/Herantasten
Nachdosieren Afterglow
Metabolisierung
Ausscheidung
Kater
Erschöpfung
Schlafmangel
Applikationswege
Oral Inhalation
Trinken Essen Schlucken Rauchen Dampfen
Tee Kapseln
Tabletten
Zigarette
Pfeife
Bong
Shisha
Vaporisator‏‎
E-Zigarette
Smoke Bubble
Folie-Rauchen
Injektion nasal weitere
intravenös intramuskular subkutan Schnupfröhrchen‏‎ buccal
sublingual‏‎
transdermal
rektal
vaginal
Spritze
Kanüle
Wirkungen
Körper Verhalten Körpergefühl Emotional Wahrnehmung
Muskelrelaxation
Vasokonstriktion
diuretisch
Enthemmung
Laberflash
Schlafeinleitung
Bewusstlosigkeit
Aggressivität
Body load
Wachheit‏‎
Müdigkeit
Schmerzstillung
Appetithemmung
Appetitanregung
Euphorie
Scheintiefe
Empathie
Angstlösung
Beruhigung
CEVs
(Pseudo-)Halluzinationen
Maschinenelfen
Optics
K-Hole
Synästhesie
Visionen
Breakthrough‏‎
Traumerzeugung
Nebenwirkungen
Körper Kontrollverlust Nachwirkungen Abhängigkeit
Übelkeit und Erbrechen, Schlaflosigkeit‏‎, Appetitlosigkeit‏‎, Heißhunger, Müdigkeit/Mattigkeit, Antriebslosigkeit‏‎, Derealisation‏‎, Depersonalisation‏‎, Kopfschmerzen Mydriasis‏‎, Mundtrockenheit‏‎, Schwitzen Ataxie, Sprachstörungen‏‎, Schwindel, Benommenheit‏‎, Verwirrung, Filmriss/Blackout‏‎, Reizüberflutung‏‎, Tremor‏‎, Krampf, Gleichgewichtstörungen‏‎ Kater
Rebound
Abstinenzsyndrom
Craving
Affe
Gefahren
Psychische Krise Lebensgefahr
Abhängigkeit
Bewusstlosigkeit
Dehydrierung
Delirium
Kontrollverlust
Bluthochdurck
Tachykardie
Angst
Horrortrip
Drogenpsychose
Paranoia
Wahn
Herzstillstand
Atemdepression/Atemstillstand
Ersticken
Schock
Hyperthermie
Hypothermie
Abstinenzsyndrom
Begleitumstände
Konsummuster, SaferUse, Entzug, Abstinenz, Kontrollierter Konsum, Ausschleichen‏‎, Runterreden‏‎, Drug holidays, Drogenkarriere

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