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Menschliche Sinne

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Der Mensch verfügt über eine Reihe von Sinnen mit denen er Eigenschaften seiner Umwelt und seines Körpers vermessen kann.

Einzelne Sinnesorgane setzen sich dabei meist aus einer Hilfsstruktur und den eigentlichen Sinneszellen, welche den Reiz in ein elektrischen Signal umwandeln, zusammen. Beispielsweise erzeugt die Struktur des Auges eine optische Abbildung auf der Netzhaut, die dort lichtempfindlichen Sinneszellen anregt.

Menschliche SinneBearbeiten

Diese Sinne sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Diese Unterteilung der Sinne in Fern-, Nah-, und Innerkörperliche-Sinne ist natürlich zum Teil fließend. Beispielsweise ist die Geschmacks-Wahrnehmung stark mit der Geruchswahrnehmung gekoppelt.

Es gibt immer wieder Spekulationen über weitere Sinne beim Menschen, die vermutlich nur schwach ausgeprägt bzw. zurückgebildet sind. So wurde etwa ein Magnetsinn oder die Aufnahme von Lichtreizen über die Haut vermutet.

Insbesondere der Zirbeldrüse (Epiphyse) wird immer wieder als "drittes Auge" eine mystische Qualität zugeschrieben. Tatsächlich diente dieses Organ bei frühen Wirbeltieren zur Lichtwahrnehmung und findet sich auch heute noch bei einigen Reptilien (Scheitelauge). Beim Menschen beeinflusst die Drüse durch die Ausschüttung von Melatonin den Tagesrhythmus.

Ergänzung von SinnenBearbeiten

Durch die Lernfähig des Gehirns ist es möglich neue Sinne zu entwickeln. Dies geschieht meist in dem ein technisch-messbarer Reiz in einen körperlich-wahrnehmbaren Reiz umgewandelt wird (Sinnes-Überbrückung). (siehe auch: Ergänzung des Menschen/human enhancement)

  • elektromagnetische Sinne
    • Magnetimplantate (meist neben den Fingerkuppen eingesetzt, reagieren insbesondere auf EM-Wechselfelder durch Vibration)
    • Kompass-Gürtel [1]
      • North Paw (Markenname)
  • visuelle Sinne (als Hilfsmittel für Blinde)
    • BrainPort[2] (leitet visuelle Signale zur Zungenoberfläche)

Funktion von SinneszellenBearbeiten

Sinneszellen sind spezialisierte Nervenzellen die in der Lage sind spezifische Reize mit einer elektrischen Reaktion zu antworten. Hierfür sind meist spezielle Rezeptormoleküle verantwortlich.

Sinneszellen bauen Proportional zum Reiz ein Generatorpotential auf und geben dieses als gepulstes Aktionspotential über ein Axon weiter.

Die Signale der Sinneszelle gehen entweder direkt an das Zentrale Nervensystem (primäre Sinneszelle) oder über Synapsen an andere Nervenzellen (sekundäre Sinneszelle).

Eine Sinneszelle die auf einen äu0eren Reiz reagiert heißt Exterorezeptor. Eine Sinneszelle für innere Reize hingegen Enterorezeptor oder Propriorezptor.

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