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Muskatnüsse

Muskatnüsse, die Samen des Muskatnussbaums (Myristica fragrans), sind ein weit verbreitetes Küchengewürz und wirken in größeren Mengen als Delirantium.

Hauptwirkstoff der Muskatnuss ist Myristicin, daneben sind in kleineren Mengen auch Elemicin und Safrol enthalten. Myristicin wirkt als MAO-Hemmer und wird vermutlich auch zum Psychedelikum MMDA metabolisiert.

Muskatnüsse sind zwar leicht verfügbar, die unangenehmen Nebeneffekte eines Muskatnuss-Rausches sind aber für viele abschreckend. Der Konsum bleibt deshalb eher auf ein Experimentieren beschränkt oder auf Orte, an denen keine anderen Drogen verfügbar sind, wie etwa Gefängnisse.

KonsumBearbeiten

DarreichungsformBearbeiten

Muskatnüsse sind ein weit verbreitetes Küchengewürz und als solches in fast jedem Lebensmittelladen zu haben. Sie sind sowohl als ganze Nüsse als auch gemahlen erhältlich.

Weniger verbreitet ist die Macis oder "Muskatblüte", wobei es sich um den Arillus (Samenmantel) der Muskatnuss handelt. Sie enthält vergleichbare Mengen an Wirkstoff.[1]

Auch das ätherische Öl der Muskatnuss wird oft zum Drogengebrauch genutzt.

ApplikationswegBearbeiten

Zum Konsum wird die Nuss meist zerkleinert bzw. bereits gemahlenes Gewürz verwendet und mit einem Getränk auf leeren Magen herunter gespült. Dies soll dazu dienen, den abstoßenden Geschmack möglichst schnell hinter sich zu bringen und das Muskatnusspulver möglichst schnell den Magen passiert, wodurch Nebenwirkungen wie Übelkeit und Magenschmerzen reduziert werden sollen.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit Muskatnusspulver in Leerkapseln zu füllen, wodurch sich das Problem mit dem Geschmack umgehen lässt.

Beim Konsum ganzer Nüsse dürfte sich der Wirkeintritt weiter verzögern, da diese erst langsam verdaut werden.

Zum Teil gibt es auch versuche Muskatnuss zu rauchen, welche aber wirkungslos sein sollen. Vereinzelt gibt es Erfahrungsberichte mit dem Rauchen in einem Joint, bei dem angeblich eine entspannende Wirkung auftreten soll. [2]

Eine Tinktur aus Muskatnuss ist auch ein wirksames Mittel zur Einnahme dieser Substanz. Darüber hinaus hilft dieses Verfahren Variationen zwischen einzelnen Nüsse zu vergleichmäßigen und bietet bequeme Dosierungsmöglichkeit, da tropfenweise gemessen werden kann. Die Tinktur kann leicht durch Einweichen pulverisierte Muskatnuss oder Muskatblüte in 1:3 Verhältnis mit 80%em Alkohol, wie z.b. Inlandsrum oder Melissengeist hergestellt werden. Die Zubereitung wird täglich geschüttelt werden, und nach ein paar Tagen die Flüssigkeit in eine saubere Flasche abgeseit.

DosierungBearbeiten

DosierungsempfehlungenBearbeiten

Die Wirkstoffmenge in Muskatnüssen schwankt stark und ist deshalb kaum abzuschätzen.

Im normalen Gebrauchsmengen als Gewürz ist Muskatnuss harmlos, übliche Rauschkonsum-Mengen liegen zwischen 4 g (erste Wirkung) über 20 g (sehr starker Rausch) bis hin zu 30 g[3].

Wegen der schwankenden Wirkstoffmenge und unterschiedlichen Verträglichkeit empfiehlt es sich bei jeder Nuss bzw. bei jedem Gewürz-Pulver in mindesten eine Woche auseinander liegenden Sitzungen an Wirkdosis von unten heranzutasten. Beginnen sollte man etwa mit 2 g. Vom Nachdosieren während einer Sitzung wird abgeraten, da die Drogenwirkung nur sehr langsam über mehrere Stunden ansteigt. Außerdem wird empfohlen eine MAOI-Diät einzuhalten, um Wechselwirkungen mit Lebensmitteln zu vermeiden.

WirkstoffgehaltBearbeiten

Der Anteil an ätherischem Öl in der Nuss kann bei 4 bis 15% liegen[4][5]. Macis enthält etwa 4 bis 14% ätherisches Öl[6].

Das ätherische Öl wiederum besteht zu 7 bis 18% aus aromatischen Äthern, wovon der Hauptbestandteil Myristicin ist. In geringeren Anteil sind auch Elemicin und Safrol im ätherischen Öl enthalten.[7]

ÜberdosierungBearbeiten

Die Grenze zwischen gewolltem Rausch und Vergiftung ist bei der Muskatnuss eher eine Frage des subjektiven Empfindens.

Es ist die tödliche Vergiftung eines 8-Jährigen Jungen dokumentiert, der nach dem Konsum von zwei Nüssen innerhalb von 24 Stunden verstarb.[8] Solche tödlichen Vergiftungen scheinen aber sehr selten zu sein.[9].

WirkungBearbeiten

Die Wirkung von Muskatnuss scheint individuell sehr verschieden zu sein. Auch bei den Angaben zur Wirkungszeit gibt es sehr unterschiedliche Berichte. [10]

Grund hierfür kann etwa das unterschiedliche Wirkstoffverhältnis in verschiedenen Nüssen sein.

Entsprechend der Metabolisierungs-Hypothese des Wirkmechanismuses, kann man auch vermuten, dass eine Veranlagung zur Umwandlung von Myristicin zu MMDA bei verschiedenen Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

Auch die MAO-Hemmer Wirkung von Myristicin kann eine Rolle spielen, da es hierbei leicht zu Wechselwirkungen mit alltäglichen Lebensmitteln kommen kann und viele, die unvorbereitet in einen Muskatnuss-Rausch hinein gehen, entsprechende negative Wechselwirkungen entwickeln können. Dies kann auch erklären, warum die Wirkung sich bei einer Person bei verschiedenen Muskatnuss-Räuschen unterscheidet.

psychischBearbeiten

Wie gesagt sind die Wirkungen sehr verschieden. Manche Menschen verspüren nur Übelkeit und Kopfschmerzen. Bei anderen wird oft Benommenheit beschrieben. Menschen ziehen sich in sich selbst zurück und betrachten halb-abwesend den Rausch-Zustand. Die Wirkung wird z.T. mit der von Cannabis verglichen[11]am nächsten Tag verspürt mann oft einen langweiligen Zustand und weniger sexuelle Neigung.

Mögliche Wirkungen sind:[12]

  • Unfähigkeit klar zu Denken[13][14]
  • Euphorie[15]
  • Delirium
  • Verändertes Zeit-[16] und Raum-Gefühl
  • Orientierungslosigkeit
  • Schwindel[17]
  • Benommenheit
  • Sprachstörungen
  • CEVs[18][19]
  • leichte Bewusstseinsstörungen bis hin zu starken Halluzinationen
    • Sinnestäuschungen, insbesondere im Gehör- und Gesichtsbereich.
  • Schlaflosigkeit
  • Erinnerungslücken[20] (eher die Ausnahme, als die Regel)
  • Das Gefühl zu Schweben oder zu Fallen.

Gerade durch die halluzinogene Wirkung kann zu Angstzuständen, Paranoia und Panikattacken kommen (Horrortrip). Allein der Geschmack sorgt oft schon für einen schlechten Einstieg in den Rausch(Set).

körperlichBearbeiten

  • starker Übelkeit[21] bis hin zum Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Herzrasen (Tachykardie)
  • Bauch- bzw. Magen-Schmerzen
  • Magen-Krämpfe
  • Mundtrockenheit[22][23][24]
  • Pupillen vergrößert oder verkleinert
  • gesteigerter Durst

WirkzeitBearbeiten

Die Wirkung soll sich in 2 bis 5 Stunden nach der Aufnahme aufbauen [25]. Z.T. wurden auch Wirkungen erst 6 bis 10 Stunden nach der Aufnahme beschrieben.[26][27], welche bis zu 48 Stunden anhielten.

NachwirkungBearbeiten

Nach einem Muskatnussrausch kann ein starker Kater folgen. Dieser kann durch Kopfschmerzen, Übelkeit und einer starken Abneigung gegen Muskatnuss-Geschmack geprägt sein. Dieser kann einen Tag, aber auch einige Tage[28] anhalten.

Vereinzelt wurde von Ausbruch von länger anhaltenden Psychosen berichtet.

RisikenBearbeiten

Vom Rauschkonsum von Muskatnuss wird im allgemeinen abgeraten, da die Wirkung unberechenbar ist und die Nebenwirkungen die gewünschten Wirkungen oft überwiegen.

Halluzinationen in Kombination mit negativen körperlichen Symptomen machen einen Horrortrip wahrscheinlich.

Akute GefahrenBearbeiten

MAO-HemmerBearbeiten

Da Myristicin als schwacher MAO-Hemmer wirkt, kann es in Kombination mit einer Reihe von alltäglichen Lebensmitteln auch Vergiftungen auslösen.(siehe etwa: Wikipedia:MAO-Hemmer:Diätrichtlinien, MAO-Hemmer#MAOI-Diät)

Eine MAOI-Diät sollte mindestens einen Tage vor der Aufnahme von Muskatnuss beginnen und danach mindestens solange durchgehalten werden wie man eine Wirkung verspürt, plus vielleicht ein zwei Tage zur Sicherheit.

DosierbarkeitBearbeiten

Wie bei allen pflanzlichen Drogen kann der Wirkstoffgehalt stark schwanken, wodurch es leicht zu Überdosierungen kommen kann.

Hinzu kommt, dass die Wirkung oft nur sehr langsam einsetzt, d.h. ein langsames Herantasten an die gewünschte Dosis ist nicht möglich.

Lange WirkzeitBearbeiten

Die Wirkung tritt oft nur sehr langsam ein (z.T. erst nach 6 bis 10 Stunden), weshalb manche Menschen glauben, dass gar keine Wirkung mehr zu erwarten ist, nachdosieren, anderen Tätigkeiten nachgehen oder andere Drogen konsumieren. Dies kann gefährlich sein, wenn die Wirkung dann tatsächlich einsetzt.

Auch kann der Kater in den nächsten Tagen sehr stark sein und einen unfähig machen schwierige Tätigkeiten, wie etwa Autofahren, nachzugehen.

UnterschätzenBearbeiten

Viele halten Muskatnüsse für harmlos, weil sie einfach legal verfügbar sind und als Küchengewürz verwendet werden. Entsprechend leichtfertig gehen sie mit der Droge um, bereiten sich nicht auf den Rausch vor oder betreiben Mischkonsum, wodurch sich allerlei Komplikationen ergeben können.

HorrortripBearbeiten

Bei Halluzinogenen besteht die Gefahr eines Horrortrips. Dies wird bei Muskatnüssen durch die zahlreichen körperlichen Nebenwirkungen begünstigt.

Um das Risiko eines Horrortrips zu reduzieren sollte ein geeignetes Set und Setting geschaffen werden und ein Tripsitter anwesend sein.

Delirium und ErbrechenBearbeiten

Bei der Nebenwirkungskombination von Delirium mit Erbrechen ergibt sich das Risiko das Erbrochenes in die Atemwege gelangt und es zum Ersticken kommen kann. Es sollte also auf die berauschte Person durch einen Tripsitter geachtet werden.

LangzeitBearbeiten

Der Inhaltsstoff Safrol gilt als krebserregend und sehr schädlich für die Leber.[29]

PsychoseBearbeiten

Der Ausbruch länger andauernder psychischer Erkrankungen wurde von einigen Konsumenten beschrieben.[30][31]

WirkmechanismusBearbeiten

Der genaue Wirkmechanismus von Muskatnuss ist nicht bekannt. Für seine Wirkung werden insbesondere die Inhaltsstoffe Myristicin, Elemicin und Safrol verantwortlich gemacht, allerdings gibt es auch Vermutungen, dass andere Inhaltsstoffe eine Rolle spielen.

Ein reiner Myristicin-Rausch soll sich Qualitativ von einem Muskatnuss-Rausch unterscheiden.

Metabolisierungs-These Bearbeiten

Myristicin weist strukturelle Ähnlichkeit zum Psychedelikum MMDA auf. MMDA ist als klassisches Halluzinogen bekannt, d.h. es wirkt agonistisch auf den 5-HT2A-Rezeptor. Der Abbauweg von Myristicin ist kaum bekannt, weshalb die Vermutung nahe liegt, dass es durch einen Mechanismus im Körper zu MMDA umgewandelt werden kann.

Über einen ähnliche Metabolisierungs-Mechanismus wird bei den anderen Inhaltsstoffen spekuliert, diese weisen ebenso strukturelle Ähnlichkeiten zu bekannten Drogen auf, wie etwa dem Psychedelikum TMA und dem Entaktogen MDA.

Wirkstoffe und ähnliche Halluzinogene
Wirkstoffe von Muskatnuss
Elemicin Myristicin Safrol
Elemicin Myristicin Safrol
Nach Hinzufügen einer Aminogruppe
TMA MMDA MDA
TMA MMDA MDA
weitere Drogen mit ähnlicher Molekülstruktur
Mescalin MDMA
Mescalin MDMA

MAO-HemmerBearbeiten

Myristicin wirkt als schwacher MAO-Hemmer[32]. Dies könnte zu einigen Wechselwirkungseffekten führen, da einige gewöhnliche Lebensmittel durch die Hemmung der MAO-Enzyme toxisch werden können und MAO-Hemmer auch die Wirkung einiger Drogen beeinflussen.

GeschichteBearbeiten

Muskatnuss spiele schon lange eine bedeutende Rolle als Gewürz und als Mittel der pflanzlichen Medizin, insbesondere in Indien (Ayurveda) und dem Nahen Osten. Über den Gewürzhandel kamen die Nüsse nach Europa und wurden auch dort in der Phytotherapie verwendet.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde Muskatnuss in den USA als vermeintliches Abtreibungsmittel und zur Einleitung der Monatsblutung benutzt, dies scheint aber kaum erfolgreich gewesen zu sein.

Ein verbreiteter Rauschkonsum von Muskatnuss scheint sich nie etabliert zu haben, die meisten Vergiftungsberichte gehen wohl auf Fehldosierungen als Medizin zurück.

Anwendungen durch Gefängnisinsassen oder Drogen-Affine Menschen bleiben die Ausnahme, können aber leicht einen epidemischen Charakter Annehmen, wenn Gerüchte um die Wirksamkeit umgehen. Besonders gefährdet durch Muskatnuss scheinen Adoleszente Jugendliche zu sein, die einen leichtfertigen Drang nach Drogen-Erfahrungen haben, aber aufgrund ihres Alters und Lebensumfelds nicht in der Lage sind sich illegale Drogen zu beschaffen.

Um einen Rauschkonsum vorzubeugen wird Muskatnuss in einigen Gefängnissen und in Betreuungseinrichtungen für Drogenabhängige mit sehr viel Vorsicht behandelt. [33]

TriviaBearbeiten

  • Nostradamus soll seine Visionen mittels Muskatnuss herbeigeführt haben.
  • Malcolm X lernte Muskatnuss als Droge während seiner Zeit im Gefängnis kennen.


QuelleBearbeiten

ReferenzenBearbeiten

  1. http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1966-01-01_4_page003.html
  2. http://catbull.com/alamut/Lexikon/Pflanzen/Myristica%20fragrans.htm
  3. http://catbull.com/alamut/Lexikon/Pflanzen/Myristica%20fragrans.htm
  4. Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis, Band V., 1976, S. 921
  5. 15% ätherisches Öl nach http://www.giftpflanzen.com/myristica_fragrans.html
  6. http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1966-01-01_4_page003.html
  7. Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis, Band V., 1976, S. 921
  8. http://catbull.com/alamut/Lexikon/Pflanzen/Myristica%20fragrans.htm
  9. http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1966-01-01_4_page003.html#s009
  10. http://catbull.com/alamut/Lexikon/Pflanzen/Myristica%20fragrans.htm
  11. http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1966-01-01_4_page003.html#s007
  12. http://catbull.com/alamut/Lexikon/Pflanzen/Myristica%20fragrans.htm
  13. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3032
  14. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3175
  15. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3961
  16. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3032
  17. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3175
  18. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3032
  19. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=5639
  20. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=11166
  21. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3032
  22. http://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-m/muskatnuss/
  23. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3175
  24. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=5639
  25. http://catbull.com/alamut/Lexikon/Pflanzen/Myristica%20fragrans.htm
  26. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=2342
  27. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3175
  28. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=8515
  29. http://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-m/muskatnuss/
  30. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=3011
  31. http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=9292
  32. http://ebm.sagepub.com/content/112/3/647.abstract
  33. http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1966-01-01_4_page003.html#s004

WeblinksBearbeiten

Verwandte DrogenBearbeiten

Delirantia
Vertreter
Biogen Pflanzen Hyoscyamin & Scopolamin Halluzinogene Nachtschattengewächse
Atropa, Atropa acuminata, Atropa belladonna, Atropa caucasia, Atropanthe sinensis, Brugmansia, Brugmansia arborea, Brugmansia aurea, Brugmansia candida, Brugmansia sanguinea, Brugmansia suaveolens, Brugmansia versicolor, Datura, Datura ceratocaula, Datura inoxia, Datura metel, Datura stramonium, Duboisia, Duboisia myoporoides, Duboisia leichhardtii, Hyoscyamus, Hyoscyamus albus, Hyoscyamus aureus, Hyoscyamus muticus, Hyoscyamus niger, Latua pubiflora, Mandragora, Mandragora autumnalis, Mandragora officinarum, Physochlaina orientalis, Scopolia, Scopolia anomala, Scopolia carniolica, Scopolia japonica, Scopolia tangutica, Solandra maxima
Myristicin
Elemicin
Safrol
Myristica fragrans
Pilze Muscimol
Ibotensäure
Amanita muscaria, Amanita pantherina, Amanita regalis
Zubereitung Hexensalbe, Piturin
Wirkstoffe Elemicin, Ibotensäure, Muscimol, Myristicin, Safrol
Anticholinergika Atropin, Diphenhydramin, Hyoscyamin, Scopolamin, Tropicamid
Wissen und Kultur
Wirkung Delirium, echte Halluzinationen, parasympatholytisch, Tachykardie, Mydriasis, Verwirrung, Sprachstörungen, Ataxie, Mattigkeit, Gleichgewichtstörungen
Risiken Horrortrip, Kontrollverlust, Herzstillstand
Safer Use Tripsitter, SaferUse
Hexendroge, Pilzatropin
MAO-Hemmer (Kategorie)
Vertreter Häufige Wirkstoffgruppe
Moclobemid, Myristicin (Muskatnuss), Tranylcypromin, Yohimbin (Yohimbe) Antidepressiva, Wirkungsverstärker für andere Drogen
Beta-Carboline & Harman-Alkaloide (Banisteriopsis caapi (Ayahuasca), Steppenraute. Vestia foetida)
Harmin, Harman, Harmol, Harman-3-carbonsäure, Harmalin, Harmalol, 10-Methoxyharman, 10-Methoxyharmalin, 1,2,3,4-Tetrahydroharmin
Wechselwirkungen
Adrenergika
Wechselwirkung Vertreter Häufige Wirkstoffgruppe
Noradrenalin-Agonist‎ Mescalin
Α-Adrenozeptor-Agonist‎ Tetryzolin
Α1-Adrenozeptor-Agonist‎ Synephrin
Noradrenalin-Antagonisten Alphablocker Yohimbe
Noradrenalin-Ausschütter (NRA)

(Monoamin-Ausschütter)

Amphetamin(Speed), Cathin(Catha edulis), Cathinon, Ephedrin(Ephedra, Sida cordifolia), MDA, MDE, MDMA(Ecstasy), Methamphetamin, Methylon, Pseudoephedrin Stimulanzien
Addiktiva
Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer‎ (NERI) Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer‎ (NDRI) MDPV Antidepressiva
Serotonin-Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer‎ Cocain(Crack)
Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer‎ (SNRI)
Tramadol
MAO-Hemmer (MAOI)
(Kategorie)
Moclobemid, Myristicin (Muskatnuss), Tranylcypromin, Yohimbin (Yohimbe) Antidepressiva, Wirkungsverstärker für andere Drogen
Beta-Carboline & Harman-Alkaloide (Banisteriopsis caapi (Ayahuasca), Steppenraute. Vestia foetida)
Harmin, Harman, Harmol, Harman-3-carbonsäure, Harmalin, Harmalol, 10-Methoxyharman, 10-Methoxyharmalin, 1,2,3,4-Tetrahydroharmin

Dopaminergika
Wechselwirkung Vertreter Häufige Wirkstoffgruppe
Dopamin-Agonisten Apomorphin(Blauer Lotus), LSD
D4-Agonisten Flibanserin
Dopamin-Ausschütter (DRA)

(Monoamin-Ausschütter)

Amphetamin, MDA, MDE, MDMA, Methamphetamin, Methylon euphorische Stimulanzien
Addiktiva
Dopamin-Wiederaufnahmehemmer‎ (DRI) 4-FA
Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI) MDPV, Bupropion Antidepressiva
Serotonin-Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer‎ Cocain(Crack)
MAO-Hemmer (MAOI)
(Kategorie)
Moclobemid, Myristicin (Muskatnuss), Tranylcypromin, Yohimbin (Yohimbe) Antidepressiva, Wirkungsverstärker für andere Drogen
Beta-Carboline & Harman-Alkaloide (Banisteriopsis caapi (Ayahuasca), Steppenraute. Vestia foetida)
Harmin, Harman, Harmol, Harman-3-carbonsäure, Harmalin, Harmalol, 10-Methoxyharman, 10-Methoxyharmalin, 1,2,3,4-Tetrahydroharmin

Serotonergika
Wechselwirkung Vertreter Häufige Wirkstoffgruppe
Serotonin-Agonisten 5-HT-2A-Agonisten 1-Me-5-MeO-DiPT, 5-MeO-DMT, 5-MeO-MiPT, DMT (Ayahuasca), LSH, LSD, 1P-LSD, AL-LAD, MMDA, Baeocystin Psychedelika
2Cs
2C-B, 2C-B-FLY, 2C-C, 2C-C-NBOMe, 2C-E, 2C-I, 2C-P, 25B-NB, 25B-NBOH, 25B-NBOMe, 25C-NBOMe, 25C-NBOH, 25C-NBF, 25I-NBOMe, Bromo-DragonFLY, DOB, DOM
Ergin/LSA
(Erginhaltige Winden, Morning Glory, Ololiuqui)
Argyreia nervosa, Ipomoea tricolor, Ipomoea violacea, Rivea corymbosa
Mescalin (Halluzinogene Kakteen)
Lophophora williamsii, Echinopsis pachanoi, Echinopsis peruviana, Echinopsis lageniformis
Psilocybin, Psilocin
(Psilocybinhaltige Pilze)
Psilocybe cubensis, Psilocybe tampanensis, Psilocybe semilanceata, Panaeolus cyanescens
5-HT-1A-Agonisten Flibanserin
Serotonin-Antagonisten 5-HT-2A-Antagonisten Flibanserin
Serotonin-Ausschütter (SRA)

(Monoamin-Ausschütter)

MBDB, MDA, MDAI, MDE, MDMA, MMDA, Methylon, 4-FA, Tramadol Entaktogene/Empathogene
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, MDAI, Mesembrin (Kanna), Nefazodon, Paroxetin, Sertralin, Trazodon, Viloxazin Antidepressiva
MAO-Hemmer (MAOI)
(Kategorie)
Moclobemid, Myristicin (Muskatnuss), Tranylcypromin, Yohimbin (Yohimbe) Antidepressiva, Wirkungsverstärker für andere Drogen
Beta-Carboline & Harman-Alkaloide (Banisteriopsis caapi (Ayahuasca), Steppenraute. Vestia foetida)
Harmin, Harman, Harmol, Harman-3-carbonsäure, Harmalin, Harmalol, 10-Methoxyharman, 10-Methoxyharmalin, 1,2,3,4-Tetrahydroharmin
Serotonin-Präkursor Tryptophan, 5-HTP Antidepressiva, Hypnotika

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