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Meine Erfahrung mit DMT Bearbeiten

Trip-Bericht eingereicht: 27. Apr. 2011‎, 20:44

Das Set war „eigentlich“ gut, hatte mich mit Freunden im Park getroffen, dort habe ich das Thema DMT angesprochen, und gefragt, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Bis dato hatte ich nur „gute“ Erfahrungen gehört und gelesen, Beschreibungen wie Aura sehen, Gott treffen , hat mein Leben von Grund auf positiv verändert bis hin zu Optik wie bei Avatar. Das hatte mich neugierig gemacht, besonders, dass es nicht länger als 20Min. dauert, war meiner Ansicht nach besser wäre als ein Trip von 12-24 Stunden. Ich muss dazu sagen, dass ich erst sehr wenig experimentiert habe, alles in klitzekleinen Dosen, Acid, minimal, ganz kleine Mengen Pilze ansonsten nur ab und an homöopathische Dosen MDMA und Ketamin, was ich alles als super entspannend und ausgesprochen safe erlebt hatte. Halluzinationen hatte ich nie. Gras oder Dope rauche ich ungern, und eher selten. Ich hatte immer großen Respekt vor psychedelischen Drogen, da ich sehr sensibel reagiere, was ich den „Freunden“ auch so vermittelt habe. Ich habe z.B. noch nie einen Trip geschmissen, aus Angst vor einem sogenannten Horrortrip, von dem so mancher nie wieder runter kommt(Hallucinogen persisting perception disorder).

DMT schien mir eine sichere Alternative. Weit gefehlt. Nun habe ich meinen Horrortrip erlebt, und werde wahrscheinlich alle Mühe haben, dieses Erlebnis zu verarbeiten. Runterkommen werde ich wohl nie, es war zu real.

Also, die Sache war beschlossen, wir sind zu den Freunden nach Hause, und leider habe ich vorher auch noch was gegessen, das war völlig falsch, hätten die Freunde auch wissen müssen. Der Raum wurde nicht gereinigt vorher, habe ich auch nicht für nötig gehalten, habe ja keine Erfahrung mit DMT gehabt.

Im Nachhinein würde ich alles anders machen, aber nun ist es zu spät. Was ich erlebt habe, wünsche ich nicht meinem stärksten Feind. Denke es war eine Überdosis für mich, anders kann ich es mir nicht erklären.

Ich habe also auf dem Bett gesessen und 20mg aus der Bong inhaliert, wie mir gesagt wurde in der Lunge festgehalten und dann ausgeatmet. Die erste millisekunde dachte ich noch es wirkt nicht, dann habe ich mich zurückfallen lassen, und es ging los.

Das erste was ich sah war ein in sich wabberndes, sich drehendes Psychedelisches Muster. Mit kleinen grün weiß schwarzen mustern, die sich in einer geometrischen Anordnung befanden, aber in Bewegung waren. Jedes mal wenn ich mich daran erinnere, kommt das Gefühl wieder, und ich kann es nicht abschalten, es kommt immer wieder in meine Gedanken.

Plötzlich realisierte ich, dass ich gefangen war. Eine kalte, klare Intelligenz sagte mir ohne Worte, so etwas wie „Jetzt ist es zu spät, Du bist für immer gefangen, in einem ewigen Kreislauf, ein Kurzschluss im Gehirn.“

Mir wurde klar, dass ich etwas genommen habe, was ich nicht mehr rückgängig machen konnte, und was mich in einer ewigen Wiederholung gefangen hielt, es war eine Situation wie bei „12 Monkeys“, Matrix, Inception oder was auch immer für ein Science Fiction Horror. Nur dass diese Erklärungen in dem Moment nicht präsent waren, sonder mir erst später klar wurden, nach der Rückkehr. Die Situation von der es ausging war eine andere als die in der ich mich befand. Ich erinnerte mich daran, ich wusste genau um welche Situation es sich handelte, nach der Rückkehr habe ich es vergessen.

Ich war nicht mehr ich, ich wusste nicht wer ich bin und dass ich lebte, ich WAR, sonst nichts. Gefangen für alle Zeiten in einem kalten Raum. Wie eine Ratte im Versuchslabor.

Mir war bewusst, dass das der TOT ist, dass wir alle, wenn wir sterben dorthin kommen und nichts dagegen tun können, weil es die letztendliche Wahrheit hinter allen Dingen ist. No Escape. Ich geriet in Panik, ich war verzweifelt, wie noch nie in meinem Leben, ich WAR Verzweiflung, ich WAR Panik.

Der Psychedelische Raum war weiß, und irgendeine Bewegung, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. ANGST beherrschte den Raum und die Gewissheit für immer in diesem geistigen Kurzschluss gefangen zu sein.

Für mich war die Ewigkeit, eine Endlosschleife. Meine Seele wurde zu einem Restwesen geschrumpft, das nur noch eine leidvolle Gedankenschleife durchführen konnte.

Irgendwann, zeitlich nicht zu ermessen, muss die Wirkung abgeklungen sein, und mir wurde bewusst, dass ich DMT ausprobiert habe, dass es davon kam. Dass mir das DMT gezeigt hat, wohin die Reise nach dem Physikalischen TOD geht. Ich habe geschrieen, „Nein Nein, das darf nicht sein“, ich trauerte um all die Seelen, die wie ich gefangen in der geistigen Endlosschleife auf ewig existieren. „NEIN BITTE NICHT“ und all so was, habe ich geschrien, wie mir erzählt wurde.

Die Rückkehr war ein ringen in meinem Körper, mir war ja nicht bewusst, dass ich überhaupt einen Körper habe, und dass es unsere Wirklichkeit gibt. Dann habe ich gestöhnt, wie ein langgezogenes OOOHHHHMMMM, was aus meiner totalen schmerzhaften Realisation der WAHRHEIT entstand. Dann plötzlich fiel mir ein, dass ich ein buddhistisches Mantra praktiziere, Nam Myo Ho Renge Kyo, das begann ich nun mit aller Kraft zu rezitieren, es ging nur sehr langsam und mühevoll, aber ich habe es geschafft.


Dann spürte ich eine Gegenwart, von etwas körperlichem, zuerst dachte ich, dass sich die Intelligenz nun materialisieren würde. Die Gestalt wurde immer deutlicher, war neben mir, und irgendwann fragte ich WER BIST DU? Es war der Freund, der neben mir lag, er sagte seinen Namen, ich fing an eine Gestalt zu erkennen, ganz lila, die sprach zu mir, und ganz langsam kehrte ich in meinen Körper zurück.

Das ging Schubweise, ich wurde immer wieder hin und her, zurück in den Raum gezogen, und wieder in meinen Körper materialisiert.

Und die ganze Zeit über war mir siedend heiß klar, dass das andere die Realität ist und mein Körper nur eine Illusion.


Alles was ich erlebe und fühle, nur eine Illusion, weiter nichts.

Und dieses Wissen hielt mich in Atem. Ich war total glücklich und dankbar wieder in meinen Körper zurückzukehren. Ich dachte immer wieder, wenn das TOD ist, will ich niemals sterben. Ich hatte vorher nie Angst vor dem TOD, aber jetzt habe ich sie. Das ist das was zurückgeblieben ist. Die Angst davor, dass es doch sein könnte, weil es so REAL war.

Mir wurde schlecht, ich musste aufs Klo, konnte mich nicht bewegen, alles war total mühsam, ich musste aus meinen Klamotten raus, konnte kaum laufen, es war grässlich.

Und trotzdem habe ich nur denken können, alles, egal wie scheiße es ist in unserer Realität, ist besser als das was ich gerade erlebt hatte.

Nun ist es fast eine Woche her und es vergeht kein Tag, an dem ich dieses Psychedelische Muster nicht sehe. Immer wieder kommen die Gedanken: das hier, alles, ist nur Illusion.

So langsam analysiere ich mein Erlebnis, und komme auf gute Gedanken, besonders, wenn ich mich mitteilen kann.

Zur Zeit fühle ich mich nur dann GANZ wenn ich in Interaktion mit anderen Menschen bin.

Sobald ich alleine bin, kommt das Muster und ich denke darüber nach. „Hirnfick oder Mindfuck“ wie man so schön sagt. Besonders, wenn ich schlafen will, auch die Angst nicht wieder aufzuwachen, und wieder in diesen Raum einzutauchen.

Irgendwie hätte ich gerne professionelle Hilfe, aber ich weiß nicht wen ich fragen kann, bisher habe ich noch niemanden getroffen, der Ähnliches erlebt hat.

Im Alltag funktioniere ich, arbeiten etc. kein Problem. Ich mache Chigong, was mich gut erdet und meine Meditation, ohne die wäre ich wahrscheinlich ausgerastet.

Das Positive ist, dass ich jetzt bewusster lebe und spüre, versuche das Ganze zu verstehen und zu integrieren, aber vergessen kann ich es nicht.

Ja, ich habe die Gewissheit, dass ich nicht mehr die selbe bin, mich hat DMT verändert, auf jeden Fall. Ich versuche jetzt mehr denn je Liebe zu geben, und ehrlich zu sein, dieses Leben hier in dieser wunderbaren Welt zu genießen, und voll auszuschöpfen, solange ich lebe, ich dachte immer das ich das sowieso schon tue, aber jetzt ist es noch elementarer.

Die ersten Tage hatte ich noch Kopfschmerzen und einmal habe ich im Schlaf etwas geträumt, dann gab es einen Knall, der Traum ist wie ein Ballon geplatzt und ich hatte die Augen auf. Hat mich etwas irritiert, da mir das noch nie zuvor passiert ist, ansonsten geht es mir den Umständen entsprechen gut.

Jemand hat mir erzählt dass er ähnliches wohl bei Ayahuasca erlebt hat.

Auch wenn ich irgendwann nach dem Tod in diese Endlosschleife kommen sollte, weil unsere Welt nicht mehr existiert, dann ist es JETZT noch nicht soweit!

Ich bin um so dankbarer dieses Wunder hier erleben zu dürfen.

Außerdem habe ich mich bei der Schlussmeditation von Chigong daran erinnert, wie meine Tochter nach der Geburt an meiner Brust lag und mich friedvoll angelächelt hat, nein, ich glaube nicht, dass sie aus einer Endlosschleife gekommen ist, das ist sicher nicht für jede Seele das Resümee des Lebens.

Ich glaube, dass dieses Erlebnis auch deshalb so war, wie es war, weil ich noch lange nicht reif für den Tod bin, sondern dass es anders ist, wenn man sein Leben voll gelebt hat, alt ist und sanft hinüber gleitet.

Ja, solche Gedanken kommen und noch viele andere...

Z.B. dass ich das Gefühl habe eine Pforte in meiner Hypophyse geöffnet zu haben, und dort etwas einfließen lasen kann.

Wie eine Medizin. z.B. LIEBE und REIKI, das ist sehr wohltuend

Hatte schon Angst gehabt, dass das nicht mehr geht, aber es fließt nach wie vor.

LeQuadratBearbeiten

Trip-Bericht eingereicht: 2. Juli 2017, 17:08 Uhr

Ich atmete aus. Alles kribbelt und die Sicht ändert sich. Alles sah aus als wäre es ein Ölgemälde. Nichts mehr wie vorher.

Ich schloss meine Augen und was dann geschah war der absolute Wahnsinn.

Als wenn man in einem 'U-Boot' sitzt, und immer weiter in die Tiefe abtaucht. Raum und Zeit schwinden dahin. Ich löste mich selber auf. Auf einmal war ich in meinem Hirn. Ich wusste wie es sich anfühlt 'hängen zu bleiben'. Gefangen in seinem Kopf wo man nie wieder raus finden würde.

Angst hatte ich dennoch keine. Ich habe versucht es zu verstehen und als ich es denn gefühlt verstanden hatte ging es weiter.

Es war wie ein Logistiklager. Irgendwas hat man/ich in meinem Hirn 'gesucht'. Was weiß ich nicht.

Immer noch verspürte ich kein bisschen Angst, im Gegenteil. Ich wusste, dass genau das gerade mir helfen wird. Wobei? Keine Ahnung.

Als ich alles, in meinem Hirn abgeflogen bin, wo ich 'hin wollte' ging es nur noch 'geradeaus in die Tiefe' Immer weiter... Immer weiter.

Ich war beim (wie ich vermute) beim Tot angekommen. Ich war nur noch reine Energie, um mich herum weiße Materie.

Und ab da war es denn ewig. Nichts mehr was mit der 'normalen Welt' zu tun hat. Eine Gefühlte Ewigkeit war ich in der Materie. Es war unglaublich schön!

Als es denn langsam zurück ging fühlte ich mich wie ein Embryo. Die Stellung wie man lag, trotz geschlossener Augen gab es rötliche 'licht' Einstrahlung( halt wie als wenn man im Bauch seiner Mutter ist und von außen über die Haut das Licht einstrahlt) Schattierungen die sich 'außerhalb der haut' bewegten, obwohl ich alleine war. Und dann war ich auch schon wieder da.

Wahnsinn!!


Ich muss dazu sagen, das ich DMT (wie auch LSD & Pilze)schon des Öfteren probiert habe. Sonst allerdings immer in einer Dosis von 20-40mg.

In dem o.g. Bericht hatte ich selbst testen wollen und eine Dosis von 100mg zu mir genommen.

Ich will niemand damit ermutigen das Selbe zu tun, es könnte auch in andere richtig gehen, vor allem wenn man nicht richtig weiß wie man sich auch auf Psychoaktiven Drogen kontrollieren kann.

Naja... da dies erst gestern war, brauche ich wohl noch ein paar Tage, um zu verstehen was mir der Trip sagen wollte.

Ich werde berichten 😊Ja

KommentareBearbeiten


25. Februar 2013, 11:54 Uhr

Tobias 36, Du beschreibst eine sehr schlechte aber auch typische psychidelische Drogenerfahrung die in einem Bad Trip endete. Ich konnte mich in Teilen der Beschreibung wieder finden. Ich hatte mal einen sehr schlechten LSD Trip, der mich heute noch manchmal verfolgt, und das ist 15 Jahre her!. Ich denke viele Personen können den Kontrollverlust unter Halluzinogenen nicht gut aushalten und steigern sich in solche Gedankenschleifen hinein. Ich hatte zwar völlig andere Halluzinationen aber die genau die gleichen Ängste wie Du. Sobald ich unter dem Einfluss der Droge stehe, sagte mir mein Verstand, die Droge, wer auch immer,  "Willkommen Idiot, Du wolltest doch nie wieder hier her zurück kommen. Jetzt ist es zu spät, diesmal bleibst Du hier, dies ist jetzt Deine Realität". Und ich erinnere mich, das ich das schon öfter erlebt habe. Und das ich mir wirklich geschworen hatte nie wieder was zu nehmen, und das ich es nur vergessen habe nach dem letzten Trip. Und ich bekomme schleichende Panik, dass ich diesmal hängen bleibe, das dies die wirkliche Realität ist in der ich nun überleben muss. Und ich drehe mich für Stunden um diesen Gedanken und ringe mühsam und panisch um Kontrolle über meinen Verstand mit Schweiß auf der Stirn und verkrampftem Körper. Dies passierte mir zum ersten mal auf LSD und danach auf jeder anderen psychidelischen Droge die ich probierte, selbst auf Cannabis bekam ich Panik. Leider kann ich daher keinerlei Drogen mehr nehmen.  

Meine Psyche hat diese Erfahrung enorm mitgenommmen, ich hatte plötzlich Panikanfälle aus heiteren Himmel, ich machte ständig Realitätschecks um nicht wieder zurück gezogen zu werden in die "andere" Welt. Ich bin extrem ängstlich geworden, habe Flugangst und Höhenangst entwickelt. Konnte nicht gut einschlafen, weil selbst das ein Kontrollverlust war, der mir Angst machte. Im Nachhinein denke ich, ich hätte mir ärztliche Hilfe holen sollen, dann wären die Nachwirkungen des Bad Trip wahrscheinlich schneller bewältigt gewesen. Ich kann Dir nur zu diesem Schritt raten, ich habe mich damals selbst therapiert mit autogenem Training und habe viele Jahre gebraucht. Wahrscheinlich hätte ein Psychater das wesentlich schneller hinbekommen und mir viele Panikanfälle und Depressionen erspart.

Meiner Meinung nach machst Du den gleichen Fehler wie ich damals, die schreibst deiner Bad Trip Erfahrung eine reale Bedeutung zu. Du solltest es stattdessen als Halluzination bewerten, denn nicht anderes ist es gewesen, eine sehr mächtige und real erscheinende aber eben nur ein Hirn "Furz" unter einer starken Droge. Bewerte es entspechend und es wird Dir besser gehen. Der Tod sieht sicher nicht so aus wie Du Ihn bescheibst. 


Atilla 28


18. Juni 2014, 11:00 Uhr

Suche den spirituellen Weg . In der Schleife bleibst du wenn du den Entscheidungsweg der Angst gehst. Fang an den Weg der Liebe zu gehen und du wirst verstehen. Das was du erlebt hast ist keine Spinnerei !!! DMT wird ausgeschüttet wenn wir sterben und unsere Seele zurückkehrt . Wenn du bedingungslos!!! liebst und geliebt hast also deinen weg der Liebe gewidmet hast, dann wirst du aus der Schleife austreten und deinen Seelen frieden finden. Wenn du den Weg der Angst wählst und Hass und Gewalt verbreitest , ( weil du !! selber Angst hast !!! ) dann wirst du wiedergeboren und musst neu anfangen. !!! Du hast ein Tor geöffnet und einen Einblick bekommen. Nutze Es.
Thats fucking Reality !!! ;-)


18. August 2014, 17:09 Uhr

Es ist der Weg der Schamanen, welcher durch eine Psychose ausgelöst wird. Der Weg der Liebe führt dich tatsächlich Stück für Stück zur Tugend und du wirst dich wie im Himmel fühlen. Bei Sünden hatte ich aber auch sehr unangenehme Folgen. Es ist sozusagen der Weg durch die Initiation. In jedem schlechten steckt auch etwas Gutes! ;)


18. August 2014, 17:09 Uhr

Wenn du Angst gespürt hast, warst du auch noch in deinem Körper. Du warst unsicher mit der Droge, es war etwas was du noch nie gemacht hast, also warst du auf jeden Fall ein wenig unsicher, egal ob du Respekt davor hattest oder nicht. Dazu kam das du auf einmal etwas gesehen hast, was du nicht kanntest nicht zuordnen konntest. Wenn du an einen Ort kommst mit Leuten die du nicht kennst, die merkwürdig aussehen, hast du ein ungutes Gefühl. Ähnlich war es bei dir, als du in diesem Raum warst, dein Gehirn hat signalisiert das du irgendwo bist, ein Ort den du nicht kennst und etwas gesehen hast was du noch nie gesehen hast, nichtmal zuordnen kannst, demnach hat dein Gehirn mit Respekt, Angst und Panik reagiert. Prähistorisch gesehen, ist es ähnlich, als wenn ein du damals in einen Fremden Bau gekommen wärst. Du weißt nicht was auf dich zukommt, du kennst die Umgebung nicht, du kannst die Stimmen nicht zuordnen. Und der Effekt bei dir war noch deutlich stärker, aus dem Grund, das deine Gedanken willkürlich entstanden sind, ohne das du es wolltest und unkrontrollierbar, was auch der Grund sein kann, warum es sich so real angefühlt hat. Stell dir vor du denkst an einen Spaziergang im Park. Jetzt stell dir vor du denkst an einen Spaziergang im Park ohne es zu wollen...es fühlt sich viel realer und fremder an. Das du dabei an den Tod gedacht hast, kann daran liegen das du natürlich etwas unerklärliches, für etwas in dem Moment unerklärliches herangezogen hast, wenn auch unbewusst.

Ich hatte viele psychische Störungen, habe dadurch aber enorme Erkenntnisse gesammelt, klar ist das nur eine Theorie, erscheint mir aber relativ plausibel.

Und es kann sein das wir vor dem tatsächlichen Tod, solche Erscheinungen haben, allerdings glaube ich nicht das die anderen Teile des Gehirns dann noch sogut funktionieren, bzw. das der Körper noch genug Kraft hat um Hormone zu erzeugen die Angst hervorrufen...wahrscheinlich wird es eher ein ruhiges friedliches Erleben, praktisch ohne viele Gefühle.


27. Februar 2015, 03:05 Uhr

Hallo,

nur ganz kurz...habe am Anfang meiner Experimentierphase mit halluzinogenen Drogen auch einige Horrortrips erlebt. Wie schon beschrieben - abhängig von Set und Setting. Nachträglich betrachtet war es einfach ein Überschiessen von Adrenalin - Stresshormon. Ganz klar - Du wirst mit diesen Drogen in einen Bereich hineingeschleudert den Du nicht kennst und erst kennenlernen darfst. Mit mehr Erfahrung dann habe ich die Drogen zu kontrollieren gelernt - und nicht mehr umgekehrt. D.h. mit mehr Ruhe, Gelassenheit und weniger Adrenalin, Aufregung und Angst - Angst ist in dieser Situation auch angebracht - einfach ein Reflex unserer Natur - gerade wenn die Droge ihre Wucht entfaltet und dich auf ihrer Welle mitnimmt und du diese Welle, nicht so wie gewohnt, verstandesmäßig kontrollieren kannst. Die Frage ist dann eben, wohin Du deinen Fokus lenkst. Und wenn anfangs vermehrt Angstzustände auftauchen ist es aus meiner Erfahrung so, das genau diese Themen auch Themen sind, die man sich ansehen darf. Wobei ich mir manchmal nicht ganz sicher war ob es nicht auch kollektive Themen waren. Egal. Es wurde eh auch schon geschrieben das bei psychischen Belastungsstörungen bzw. Angstneurosen eine Verstärkung dieser unbewussten Muster einsetzen kann. Eigentlich logisch das der "Bodensatz" aus dem innersten hochgeschwemmt wird bzw. das die Abwehrfilter des Verstandes auf Grund der heftigen biochemischen Abläufe verrückt spielen und die Kontrolle verlieren. Ich möchte aber NIEMALS diese eindringlichen Erkenntnisse missen - insbesondere die Erfahrungen im Licht...YES !!!!! Mein Leben hat sich radikal geändert und ich bin meiner Meinung nach viel näher dran am Leben und an mir. Und ich habe keine Angst vor dem Tod. Im Gegenteil... :)))

Alles Gute ihr da draussen :))


27. Februar 2015, 03:05 Uhr

Hi Tripberichtschreiberin :)

Ach ich freue mich gerade, dass dieses Wiki eingerichtet wurde... Hier kann man sich austauschen :) Wusste nicht, dass es Tripberichte gibt. Denn eigentlich habe ich gerade einen Geschrieben, hier in der Diskussion http://de.drogen.wikia.com/wiki/Diskussion:Ayahuasca ....

Bekannte von mir erlebt, die mit mir Halluzinogene ausprobieren wollten, und auf einmal kamen: "Ich hab gehört, da gibts son DMT, das wirkt nur ganz kurz", Ich: "NEIN!" :) Ich war ein Jahr lang jedes Wochenende auf LSD, weil ich mich in die Kombination Tanzen und diesen Bewusstseinszustand verliebt hatte... Klar, LSD normal keine Partydroge, aber ich bin auch nicht in den Club und habs mir eingeworfen, sondern andere Reihenfolge :) Ich hab schon soviele Pilze gegessen, dass ich Farben schmecken konnte und Töne sehen aber nichts ist mit Ayahuasca vergleichbar gewesen.

Ich habe selbst kein DMT geraucht, trotzdem würde ich mich wieder für das Ayahuasca entscheiden...

Aber bedanke dich bei unserer "Verbotsgesellschaft" dafür, wäre alles legal, hättest du auch eine richtige Beratung bekommen, naja anderes Thema....

Werde auch einen Tripbericht schreiben, das aus der Diskussion etwas ausführlicher, vielleicht erkennst du dich wieder und es hilft dir.

Ich vermute das was du als Endloschleife bezeichnest, ist der Ort gewesen in dem jeder nach dem Tod für eine Weile ist und Zeit nicht wirklich existiert... Besorg dir mal das Tibetische Totenbuch oder auch Tibetanisches Totenbuch, dort wird auch von deinem Raum geredet nach dem Tod und dass die meisten sich dazu entscheiden wiedergeboren zu werden, weil es wie eine Art Horrortrip wie bei dir ist...

Ich glaube das macht gerade unser Bewusstsein, bei jedem neuen Leben das du dir aussuchst, machst du die Erfahrungen als Mensch, um irgendwann unsere "Aufgabe zu meistern"... Nicht nur zu wissen, dass Zeit nur eine Illusion ist, sondern es auch zu leben. Die 4te Dimension, also die Zeit, können wir dann vielleicht so durchlaufen oder beeinflussen wie die anderen 3 Dimensionen... und warscheins kommt dann die 5te Dimension, nur wir sind glaube nicht annähernd im Stande, uns vorstellen zu können was das sein soll.....

Also mach dir keine Sorgen, solange du keine Lust hast "in der Endlosschleifen" zu bleiben, wird das auch nicht passieren...

Ach wegen der Zeit, ich fands irgendwie interessant, dass 2 neue Kinofilme dieses Thema ansprechen... Kann ich nur empfehlen: Lucy und Interstelar

Ich hatte mal Panikattacken, hauptsächlich ausgelöst durch MDPV (hab gesehn darüber gibts auch nen Bericht :D ), ich war mir sicher ich sterbe an einem Herzinfarkt, auch sowas, das wünscht man noch nicht mal seinem schlimmsten Feind, das böse ist ja nicht obs passiert, sondern die Angst davor. Weisst wie ich das wieder wegbekam? Habs über Jahre immer mal wieder gehabt, meist wenn ich so blöd war mal wieder Aufputschmittel mit Cannabis zu mischen :D

Ich habe einfach aktzeptiert, ich denke das ist auch ein Teil der Liebe, lebe im jetzt, denn es gibt immer nur den einen Augenblick, jetzt! Und auch wenn ich in 10 Sekunden sterbe (mittlerweile hab ich eh keine Angst mehr, glaube auch die Angst, meine Mum müsste ihren durch Drogen gestorbenen Sohn beerdigen war größer), mach ich das beste aus den 10 Sekunden und handele verbindend...

Grüße


29. April 2015, 05:11 Uhr

Hallo,

möchte mal kurz Stellung nehmen: Was du erlebt hast beschreibst du ja (treffender weise) als Nahtod-Erfahrung.

Ich kann mich dem zweiten Vorredner hier absolut anschließen. Du hattest Angst, und diese Angst hat sich manifestiert. Kann persönlich nicht nachvollziehen wieso DMT jetzt harmloser sein sollte als LSD, das ist denke ich ein absoluter Trugschluss, nur weil es keine "längere" Wirkung hat. LSD ist von der Wirkung her zwar vergleichbar, aber dennoch etwas weniger psychedelisch, und man kann durch die Dosierung, wenn man klein anfängt, viel besser einsteigen. So viel zu dem Thema DMT sollte harmlos sein.

Kann dazu sagen was ich mit LSD erlebte:

Ein Freund hat sich ähnlich wie ich zu dieser Zeit erstmalig allein LSD verabreicht. Ich hatte damit angefangen, da meine Bestände recht groß waren und ich auch die Zeit und Lust dazu hatte. War im Endeffekt mehrere Wochen am Stück drauf. Als mein Freund damit anfing, passierte etwas ähnliches wie in deinem Trip. Er war gefangen in einer Endlos-Schleife. Was war der Grund?

Er begann über Alltagsprobleme und seine "Schuld" an gewissen problematischen Zuständen nachzudenken und bekam eben von der Droge die Einsicht spendiert. Und ich denke da liegt der Punkt. Diese Einsicht reißt dich erstmal aus der Realität, klar. Wenn du mit deinem eigenen schlechten Karma knallhart konfrontiert wirst, oder deiner Panik, deiner Angst, die ja schon vorher in dir ist.

Kann dir nur raten, geh den Weg der Liebe und Aufrichtigkeit weiter. Fuck niemanden ab, dann landest du nach dem Tod auch nicht in der Endlos-Schleife namens Hölle. Und bedenke mal was im Traum passiert, wenn du ein schlechtes Gewissen hast, und realisierst.

Es sind nur unbewusste Prozesse, die ans Tageslicht gelangen.

Gruß, Liebe und Licht


22. März 2016, 04:19 Uhr

Ich hatte noch nie davon gehört bis gestern ein Freund mir davon erzählt hat. Mich reizt es nicht unbedingt hab einen zu großen Respekt davor und wenn ich deine Worte so lese erst recht. Ich sehe oder besser gesagt lese das du meditierst und genau deshalb schreibe ich dir. Ich habe eine von der Schulmedizin so ausgedrückt UNHEILBARE Hautkrankheit und ich leide seit 12 Jahren daran ich hab sooo viel ausprobiert und klar half nichts. Bis ich auf einen indiscgen Arzt gestoßen bin und dann Hals über Kopf nach Indien gereist bin um eine 4 Wöchige ayurveda-Kur in seiner Klinik zu machen es war unglaublich, denn nach 7 Wochen war einfach alles weg was für ein neues und schönes Lebensgefühl. Ich habe dort spannende Menschen kennen gelernt und unglaubliche Geschichte. Gehört. Zum Beispiel ein Mann der bekam die Diagnose Gehirntumor mit OP noch 3 Monate zu leben und ohne noch 1 Monat. Er verabschiedete sich von seiner Familie und ging in diese Klinik. Er ging davon aus das er sterben wird. Das ist jetzt 6 Jahre her und er lebt noch. Die Ärzte bei uns können es sich nicht erklären. Ich selber war jetzt schon das 2x da und dieses Mal hatte ich eine strengere Kur mit einer speziellen Pflanzenmedizin womit sie bis zum Gehirn gelangen und mir geht es soo gut. Dieser Ort ist für mich so eine Art Paradies auf Erden. Es hatte auch eine Frau da deren Nervensystem nicht mehr so top war weil sie in der Jugend viel gekifft hat und ja ihr geht es auch besser. Melde dich doch wenn du mehr darüber wissen möchtest. Und hey ich kann dir nur sagen es ist das wunderbarste auf der Welt wenn man realisiert wie bewusst man das Leben leben sollte. Auch wenn diese Erfahrung dich mega krass geprägt hat etwas kleines aber große Gutes hat es an dem ganzen. Wie viele Menschen schätzen das Leben nicht... Pass gut auf dich auf!


24. Juni 2016, 21:32 Uhr

Bartleby, 42, Sorry, aber wenn ich das lese, muss ich mir direkt an den Kopf fassen. Denn wie du dir selbst widersprichst...du hättest großen Respekt vor psychedelischen Drogen, nur hier klitzeklein wenig und da klitzeklein wenig, nicht mal bisschen was rauchen, und dann gibst du dir 20mg DMT in der Bong. Und das wohl ohne dich vorher darüber zu informieren. Da ist nix mit "großem Respekt", das ist große Dummheit. Solche Menschen wie du sind dran schuld, dass in Deutschland noch Kleingeister Gras und Co verboten halten.

Lass du lieber die Finger weg von Drogen - und zwar allgemein. Gut, viel kaputt gemacht kann wohl nimmer werden.


Aber übe dich mal in Selbstreflexion.

Sorry, so harsche Worte muss ich bei so einem Unsinn deutlich ablassen. Und nein, du hast keine Nahtoderfahrung gehabt, du hast dich selbst hirngefickt und überdosiert.

Das passiert, wenn man halt einfach ausprobiert ohne sich vorher bewusst und gewissenhaft über diese Dinge informiert. Und nein, da ist nix mit Respekt, das ist einfach nur schmerzfrei.

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Guten Tag! Also generell, lasst es sich überhaupt nicht bestimmen - was wer wie und wo gehabt oder nicht. Auf der ganzen Welt, gibt es keinen Menschen der dies "Beweisen" kann, es sind zwar einige schon nah drann und ich weiß das wir in den nächsten 2 Jahren viel mehr wissen werden als heute. Aber zum Thema.

Ich weiß nicht wie ich diese Trennlinie mache - sorry. Bin zufällig hier und hatte "ähnliches" wie hier beschrieben.

Kurzversion: mitte 30, mit 15 ab und an gekifft, panik attacken JA - wenn zu viel geraucht. Verstanden? Nein. Es war einfach so, weniger rauchen. 18 - mitte 30. Kein Konsum jeglicher Drogen.

Jedoch - und jetzt wird es spannend: Mit 23 habe ich mich intensiv mit mit dem "sein" - dem "selbst" beschäftigt. Habe einige Bücher gelesen unter anderem Eckhart Tolle. Ich bin der Meinung das Grundkonzept von Eckhart Tolle trifft 100% zu. Wir werden von Emotionen/Gedankenmuster/Gewohnheiten gesteuert die uns zu dem machen was wir glauben zu sein. Das wusste ich bereits und bis dato habe ich das auch immer wieder angewendet. Ich bin kein Öko oder "greenpeace" Mensch. Bitte nicht falsch verstehen, aber man wird gleich mal abgestempelt als "Hippie" oder so. Im driving cars an bikes, drink beer and live my life. Bin auch muss man sagen überwiegend zu 100% im reinen mit mir selbst, ich stelle mich jeglichen Problem und laufe nichts und niemanden davon, sage größtenteils die Wahrheit - außer es muss als schutz für jemanden dienen. Zudem bin ich mit meinen Zielen immer erfolgreich die ich mir setze und ich lebe ein könnte man schon sagen perfektes Leben. Also könnt ihr euch mal ein Bild davon machen WER hier euch was schreibt.

So. Zum Thema. Was oft passiert ist der tiefe blick in sich selbst. Ich muss leider der Person ober mir recht geben, jedoch ist es mir zu harsch und zu unfreundlich. Das Kommentar stempelt ALLE ab die solche Erfahrungen gemacht haben und damit zu kämpfen haben. Das ist nicht fair.

Was aber ein wenig stimmt ist die Selsbtreflexion. Zumindest kommen wir dem Thema näher. Ich hatte das gleiche wie die "meisten" würde ich meinen jedoch von THC (also keine Lila kleinen Freunde oder out/incomings meines Geistes durch Halluzinationen) und das 2 Stunden lang. Mir ging es anfangs ähnlich jedoch wusste ich - das dies die Wirkung von THC bzw dem sativa´s welches im Gras ist. Es macht nichts anderes als den Botenstoff für Gedanken zu übernehmen.

Wenn man seine Gedanken auch nüchtern einiger maßen unter Kontrolle hat und bereits durch Meditation vor der Mauer des "selbst"/"sein" gekratzt hat und dann doch durch das Fenster blicken konnte - nennt man es nicht "Nahtoderfahrung" oder "HORROR Trip". Es war das überwältigenste und intensivste das ich jemals erlebt haben durfte - gleichzeitig hatte "ich" auch noch nie so viel Angst vor der realität die mich in diesem Moment gepackt hat.

Es passierte bei mir einfach so (ich hatte 7x einen hut von der Bong gezogen. PUR. Innerhalb von 2 stunden.) - ich war gerade am recherchieren für ein Thema und das schon einige Tage zuvor auch. Plötzlich drückten sich meine Augen zu - der Knalleffekt sozusagen. Rote Augen spürt man sofort, auch den trockenen Mund/Rachen.

Wir leben in einer "Illusion" die von Menschen gemacht wurde. Die Gesellschaft ist eine Vorstellung von jemanden die seit ewigen Zeiten überreicht werden. Wir gehen arbeiten, wir lernen als Kinder was wir dürfen und was nicht - was "müssen" und was nicht. Das macht uns Stumpf und wir vergessen wer wir (jede einzelne Person) wirklich sind und wofür wir wirklich leben. Das oberflächliche "ich" - das ist was wir sein sollen, nicht jedoch was wir in der reigen sein wollen.

Für Menschen und Personen die sich mit dem selbst und seinen "inneren ich" nicht beschäftigen wirkt das zu überwältigend und das freihändig Gedankenfahren lässt viele in Panik geraten. Nur wer seine Gedanken nüchtern unter Kontrolle hat - kann mit einem Trip sein Leben WIRKLICH verändern. (Ich glaube das.)

Ich habe mein Leben verändert, es ist nun einige Tage her, habe auch in dem Trip mein Gras weg geschmissen. Da ich bemerkt habe das ich nicht diese geballte Kraft der Gedanken brauche - in meinen Leben wie ich es Lebe, ich habe erkannt das ich nüchtern so stark an mir arbeiten muss, und wenn ich das mache und schaffe - kann ich auch ohne stoned zu sein die natur genießen. Aber ich habe die 2 Stunden auch genutzt um mich selbst zu erforschen. Ja, ich hatte auch teilweise Angst. Gefangen zu bleiben, etc. weil es so "real" wirkte hätte es "real" werden können bzw dieses innere ich, der unabdingbare gedankenstrom - das nicht aufhören können. So denken sich das zumindest viele oder? Was ist, wenn ich sage - (von THC) auf dem Tripp kann man hängen bleiben - und das ist doch gut so?! Ich lebe wieder bewusster - achte auf Details wie Luft/Atem/Sonne etc viel mehr. Ich Zocke keine 6 stunden mehr am stück obwohl ich könnte. Ich putze, räume auf - mache Dinge ich die sonst nie gemacht habe. Ich stelle mich ohne jegliche Emotion ob ja oder nein den Aufgaben die gemacht werden müssen. Gleichzeitig wittme ich mich meinen Partner wieder viel mehr. Bin relaxter, schwitze nicht - schlafe endlich wieder mit einen aus schalter ein. (Ich konnte das bereits vorher, hat aber doch immer mindestens 2 Minuten gedauert bis ich geschlafen habe) Nun schaffe ich es gefühlt in 30 Sekunden. Ich gehe in mich - genau an dem Ort an dem mich die Wirkung von THC gebracht hatte. Den Ort - vor dem sich so viele Menschen fürchten. Den Ort, über den sich so viele Menschen gar nicht sprechen trauen - denn man könnte ja "verrückt" sein. Quatsch. Macht euch nicht zum Narren. Solange ihr darüber nachdenkt seit ihr euch dessen bewusst - ein verrückter denkt nicht darüber nach und ist sich dessen nicht bewusst. Also sind meines erachtes all jene Verrückt die sagen "das war ein Horrortrip alles scheisse nie wieder drogen ich will nie wieder an diesen Ort blablablablabla". Ja, ich hatte in den 2 stunden auch zeitweise massive Angst weil sehr viel über das ich nachgedacht habe so ist und ich immer wusste nur nie war haben wollte - das ich es traurig fand weil ich wusste das wenn ich wieder nüchtern bin meine Welt ein wenig anders sein wird. (weniger zocken, weniger Alkohol, kein THC Konsum mehr.)

Ich war in dieser Phase hellwach ich konnte aufgaben in Sekunden lösen/verstehen die ich nüchtern nicht mal wissen wollte. Ich hätte wahrscheinlich nicht mal die Erklärung zur Erklärung verstanden. Ich bin Mathe eine Niete, das wusste ich. Ich konnte plötzlich komplizierte aufgaben Kopfrechnen, Erinnerungen Abrufen die ich geglaubt habe vergessen zu haben. Ich konnte Entscheidungen/Fragen mir selbst stellen welche von einen Moment auf den anderen "gefühlt" intuitiv beantwortet wurden. Das war schön und ich wusste - das ist genau das innere Tor das ich immer überschreiten wollte. Ich stand plötzlich nicht 50m vor der Mauer, oder wie manchmal auch nach langer inneren "Meditation" vor dem Fenster. Nein ich mitten drin und konnte die klarheit spüren die von diesen "Ort" ausging. Wenn man sagt Ort, ist dies auch Wissenschaftlich richtig. Denn ein Gedanke wandert auch im Gehirn - es gibt verschiedene Regionen im Gehirn. Angst/Gedächnis/blablub wissen wir ja eh alle. Also habt keine Angst davor und schätzt euch glücklich an dem Ort bereits vor einen "schlimmen" Ereignis gewesen zu sein als andere, die es wahrscheinlich auch NIE werden. Warum es ein "schlechter" Trip werden kann? - Man muss die Antworten die man bekommt und die Sichtweise die man erhält Aktzeptieren. Ich bin in den 2 Stunden drauf gekommen das ich all das Material das ich kaufe von dem Geld das ich erarbeite gar nicht will. Man hat es halt - weil unsere Gesellschaft so ist. Man hat in der heutigen Gesellschaft nämlich nicht mehr viele Freunde wenn man von heute auf Morgen der Konsumwelt den Rücken kehrt. Außerdem habe ich mein Umfeld das ich liebe - nur finde ich es auch gleichzeitig schade das ich mit gut wie allen diese Erfahrung nicht teilen kann. Wer sich seiner selbst NICHT bewusst ist - versteht auch einen Trip zu sich selbst durch THC nicht, und der ist Pflanzlich und natürlich.

Diese Erfahrung kann auch gemacht werden - ohne jeglichen Einfluss von zusätzlichen Botenstoffen wie eben THC. Mönche unter anderem verfallen genauso in eine Art Trance beim Meditieren. Jedoch bedarf dies jahrelange Übung und in unserer lauten, verrückten Welt wie in DE/AUT/EU ist das schwer möglich. Mir ist auch niemand bekannt der es auf natürliche weise für längere Zeit geschafft hat. Vielleicht Minuten?

Auf jeden fall sind einfach viele Menschen gar nicht dafür bereit etwas zu verstehen das ihr gewohntes Muster von leben auch nur ansatzweise verändern könnte. Mich stört das nicht also habe ich aus dem was ich hatte - das beste gemacht was ich in dem Moment empfand.

Ihr könnt es euch Vorstellen - wie ein Mensch in einer riesigen Bibliothek. Ich bin rasend umhergerannt und wollte so viel möglich Erkunden und mitnehmen. Verstehen und begreifen. (Es war nicht so - ich stand in der Küche und hab mir die Hände währendessen gewaschen ohne Hallus.... *gg*)

Jedoch machte mir die letzte Frage so viel Angst - das ich zum Glück so viel Adrenalin ausgeschüttet habe das sich das so eingebrannt hat - das ich in der Lage war bereits kurz nach nachlassen dieses Trips darüber zu schreiben. Denn das wollte ich festhalten was ich erlebt/erfahren habe. Um mein Leben zu verbessern. Letzten endes ging es darum - wenn ich all die dinge, die ich mache - von denen ich nicht weiß warum ich diese mache, wieso mache ich diese dann? Weil es unsere Gesellschaft so will. Das weiß ich auch nüchtern. Aber ergibt dann das leben das ich führe einen Sinn? Es gab darauf keine Antwort die ich finden konnte und ich kannte die Antwort wollte sie aber finden. Ich wusste das es so war - aber wollte doch wie vom Lehrer es bestätigt haben um mit diesem schrecklichen Gedanken aufhören zu können. Doch ich schaffte es nicht. Gefühlte 20 Minuten wog ich alles ab. Das pro und kontra, immer wieder viel mir die Naivität vieler Menschen ein. Der Hass, der Krieg, das leid. Was ist wenn wir nicht alleine sind und uns jemand Kopfschütteln zusieht?! Ich fühlte mich beschämt und schmutzig, ich fühlte mich schlecht - weil ich aus dem kostbaren leben das ich bekommen habe bis dato nicht viel gemacht habe, ich dachte - ich wollte das alles ja so. Aber es war wer anderer und nicht ich selbst. Eben die Gesellschaft in der wir leben. Arbeiten/Konsumwaren/Profit/Kinder und natürlich Alkohol um diesen Alltag auch stand zu halten. Es stellt sich eben die Frage - für was das alles? Macht es einen Unterschied wenn ich gar nicht hier wäre?! Nein. Die Angst war einfach - wieso zur hölle hatte ich keine Angst vor dem nichts? Wieso hatte ich keine Angst vor dem Ende? Hat man doch sonst auch immer? Aber nein. Dieses tiefe selbst - hat keine Angst. Es lebt. Es denkt nicht an die vergangenheit, das machen wir uns selbst. Dieses tiefe selbst denkt nicht an die Zukunft. Es lebt und ist in der Gegenwart, ich denke was anderes ist auch nicht möglich.

Das alles und die Erkenntnis was passieren wird wenn ich so weiter lebe - wie ich in 20 Jahren bin. Fesselte mich und ich habe mir vor Überwältigung dieser Tatsachen fast in die Hosen geschissen. Instinktiv durch diese "blödeln" von wegen Hosenscheissen riss mich kurz wieder raus und ich nutzte diesen Moment um an die Übungen zu denken die ich auch sonst immer mache - wenn ich relaxe oder mein stress level senken möchte. Ich beruhigte mich und schloss mit diesem Gedanken ab. Denn die Antwort kannte ich nun, auch wenn sie mir nicht gefallen hat. Ich dachte an meine Tochter - meinen Partner, meine Familie. Das alles machte mich so unendlich glücklich und die Frage über mein eigenes Leben und den "sinn" danach ergab plötzlich wieder alles sinn. Jedoch einen anderen. Ich kahm langsam wieder runter und fühlte mich wie ein geschlagener Hund. Wieso habe ich damals aufgehört mich dem selbst zu beschäftigen. Ich hatte zwar schon danach gelebt - aber nur an der Oberfläche und in den letzten jahren nur in schweren Zeiten/Momenten. Der Alltag und war wie immer. Die letzten Tage lebe ich so bewusst und glücklich wie nie zu vor - obwohl ich aber nichts mache, als sonst. Ich genieße halt einfach alles, warum auch nicht? Ich spiele nur mehr "nötigste" am Computer - aber nicht mehr um mir die Zeit zu erschlagen. Darum habe ich ungefähr 25 Seiten darüber geschrieben, für mich. Das ich auf ewig so bleiben kann und ich hoffe durch Texte die schreibe mich daran erinnern kann, sollte ich es je wieder vergessen. Es liegt einfach mir selbst. Daher habe ich auch dazu so viel geschrieben, genauso wie die anderen - auch um es zu verarbeiten und zu verstehen. Zum glück habe ich das bereits vorher gemacht. Wer weiß - vielleicht findet jemand interesse an der Geschichte. Schade das die Wissenschaft hier so schwer zu erreichen ist. Man könnte hier bestimmt noch viel Lernen.

PS: THC ist die einzige "Droge" die für mich "ok" ist. Witzigerweise habe ich meinen ganzen vorrat weg geworfen - denn mir wurde nun klar, alles was ich brauche um mich glücklich zu machen - bin ich selbst. Ohne Material, ohne Geld - ohne alles. Habe seither nichts mehr geraucht. Für was auch? Wenn ich jemals wieder eine Entscheidung treffen muss in meinen Leben - ich über etwas wirklich nachdenken möchte und den Ursprung finden möchte. Weiß ich natürlich wohin ich greifen muss. Aber zum SPAß und aus LANGEWEILE werde ich es NIE wieder anfassen. Dafür ist es ZU mächtig - wie ich meine.

Viel spaß und ich wünsche mir wirklich das ihr mit dem Text und der Geschichte was anfangen könnt.


Hallo,

ich wollte mal fragen wo Du diese Ayurveda-Kur genau gemacht hast?

Würde ich auch sehr gerne machen, mit meiner Mum zusammen, dass der Körper mal richtig gereinigt wird.

Danke für Antwort

Sven