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Passionsblume

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Passiflora incarnata flower.jpg

Die Passionsblume (Passiflora incarnata) die auch als Passiflora bezeichnet wird stammt aus der Familie der Passionsblumengewächse (Passifloraceae). Sie ist die Pflanze, die die bekannten Maracuja-Früchte trägt. Die meisten Arten (über 530) stammen aus der Neotropis, es finden sich jedoch auch 20 davon in de Paläotropis. Die Pflanze kann in Deutschland problemlos kultiviert werden, jedoch werden die Früchte im für Deutschland zu mildem Klima nicht reif.

Wirkung: Bearbeiten

Die Passionsblume wird in der Phytotherapie gegen nervöse Unruhe, Anspannung, Reizbarkeit oder Angstzustände und damit zusammenhängende Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Verspannungen oder Herzbeschwerden oder Magen- Darmbeschwerden eingesetzt, ferner auch bei depressiver Verstimmung, Hysterie oder Asthma. Es wirkt also als leichtes Antidepressivum. Es wird von einer sedierenden, einschläfernden und teilweise auch trauminduzierenden Wirkung gesprochen. Ein User sprach von einer visuellen Verstärkung von 4-HO-MET nach dem Mischkonsum.

Dosierung & Zubereitung: Bearbeiten

Für die Herstellung eines Tees wird normalerweise zwischen 15 und 30 g des Krautes für 15 - 30 Minuten in Wasser gekocht. Der Tee schmeckt angenehm und kann mit einigen Kräutern wie Damiana, Kamille, etc. angerichtet werden. Die verwendeten Pflanzenteile sind teilweise die Blüten (sind jedoch für die meisten User aufgrund ihrer Attraktivität zu Schade) und meistens die Blätter. Als Art verwendet man meistens die Passiflora incarnata, welche angeblich den höchsten Alkaloidgehalt besitzt. Dieser ist jedoch Abhängig vom Standort, Alter sowie Lebensbedingungen der Pflanze und können selbst innerhalb einer Art mehr oder weniger stark schwanken, was jedoch bei diesen leicht psychoaktiven Substanzen kein großes Problem darstellt (im Gegensatz zu den Nachtschattengewächsen!)

Inhaltsstoffe: Bearbeiten

Die wichtigsten Alkaloide sind sogenannte Indol-Alkaloide (genauer beta-Carboline) mit den Namen HarmanHarminHarmolHarmalol und Harmalin. Für die Wirkung wird vorallem das Harmin verantwortlich gemacht, welchem auch eine MAO-hemmende Wirkung nachgesagt wird. Diese ist jedoch nicht unumstritten. Obwohl sie nicht bewiesen ist, sollte trotzdem immer vorsichtig mit dem Gebrauch von MAO-Hemmern umgegangen werden (vorallem in Verbindung mit Opiaten und Amphetaminen Lebensgefahr!)

Referenzen: Bearbeiten

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