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450px-Starr 070320-5799 Echinopsis pachanoi

Der San-Pedro-Kaktus, wissenschaftlich Echinopsis pachanoi oder Trichocereus pachanoi, ist ein Mescalin-haltiger Stangen-Kaktus.

Der Meskalin-Gehalt ist deutlich geringer als im Peyote-Kaktus und in etwa vergleichbar mit dem Peruanischen Stangenkaktus. Im Gegensatz zum Peyote wachsen Stangenkakteen allerdings auch schneller.

Der San Pedro wurde und wird als Entheogen in Südamerika genutzt, u.a. von den Nasca, welche heute für ihre Geoglyphen bekannt sind. Von Schamanen wird er oft zu einem Trank zubereitet.

Andere Bezeichnungen für den Kaktus sind Huachuma, Wachuma, Achuma, Gigantón und Aguacolla.

LegalitätBearbeiten

San-Pedro-Kakteen können legal erworben und gezüchtet werden. Der Wirkstoff Mescalin fällt aber unter das Betäubungsmittelgesetz, d.h. die Verarbeitung und Weitergabe der Kakteen zum Rauschgebrauch kann bestraft werden.

Konsum Bearbeiten

Dosierung Bearbeiten

Der Meskalin-Gehalt in San Pedro Kakteen variiert stark, so wird eine Wirkstoffkonzentration von 0,05-0,12% in der frischen Pflanze angegeben. Das ergibt eine leichte Dosis von 100-200g, eine mittlere Dosis von 200g-400g und eine starke Dosis von 400g-600g.

Wird der Kaktus getrocknet verliert er die 75% enthaltenes Wasser und wiegt deshalb nur noch 25% so viel wie zuvor. Der Meskalingehalt ist dann 0,2-0,3% und die Dosis zu vierteln.

Anwendung Bearbeiten

Vor Verzehr muss die stachelige Haut entfernt werden. Direkt unter der Haut ist die höchste Wirkstoffkonzentration, weswegen sie vorsichtig und sparsam abgeschnitten werden sollte. Im Fruchtfleisch können sich Splitter befinden, beim Essen ist also Vorsicht geboten.

Der Kaktus kann entweder frisch gegessen, erst getrocknet oder zu einem Sud aufgekocht werden. Bei letzterer Methode wird er gestückelt und dann 2-3 Stunden sanft in einem geschlossenen Topf gekocht, anschließend wird der Trank abgekühlt und eventuell mit süßen Säften/Zucker vermischt um den bitteren Geschmack zu überdecken.

Weblinks Bearbeiten

siehe auchBearbeiten

Psychedelika (Kategorie)
Vertreter
Biogen Pflanzen Ergin Erginhaltige Winden (Morning Glory, Ololiuqui)
Argyreia nervosa, Ipomoea tricolor, Ipomoea violacea, Rivea corymbosa
Mescalin Halluzinogene Kakteen
Lophophora williamsii, Echinopsis pachanoi, Echinopsis peruviana, Echinopsis lageniformis
DMT
5-MeO-DMT
Anadenanthera peregrina, Codoriocalyx motorius, Delosperma cooperi, Mimosa hostilis, Phalaris arundinacea, Psychotria viridis, Virola sebifera
Pilze Psilocybin
Psilocin
Psilocybinhaltige Pilze
Psilocybe cubensis, Psilocybe tampanensis, Psilocybe semilanceata, Panaeolus cyanescens
Tiere 5-MeO-DMT
Bufotenin
Halluzinogene Kröten
Incilius alvarius, Bufo marinus
Zubereitung Ayahuasca, Ebena, Thumbprint
Tryptamine DET, DMT, DPT, Psilocin, Psilocybin, Baeocystin, 5-MeO-DMT, 5-MeO-MiPT, 1-Me-5-MeO-DiPT, 4-HO-DIPT, Bufotonin
Ergoline Ergin, LSD, AL-LAD, ALD-52, 1P-LSD, LSH, LSB, LSP
Phenyletylamine
Mescalin
2C-X 2C-B, 2C-B-FLY, NB-2C-B, 2C-C, 2C-C-NBF, 2C-I, 2C-P, 2C-T-2, 2C-T-7
NBOH 2C-B-NBOH, 2C-C-NBOH
NBOMe 2C-B-NBOMe, 2C-C-NBOMe, 2C-I-NBOMe, 2C-CN-NBOMe
DOx DOM, DOB, DOC, DOI, Bromo-DragonFLY
Amphetamine
3,4-DMA, MMDA, TMA
Wissen und Kultur
Wirkungen Psychedelische Erfahrung, Halluzination, Body load, CEVs, Optics
Risiken Vergiftung durch Psychedelika, Horrortrip, Drogenpsychose, Flashbacks, HPPD
Safer Use Tripsitter, Set und Setting, SaferUse
Triptoys, Modellpsychose, Substanz-unterstützte Psychotherapie, Filtertheorie
Tripberichte
Nahtoderfahrung (DMT-Tripbericht), 25C-NBOMe Tripbericht

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